Kategorie: Das bewegt uns!

Mit nachhaltigen Jeans ein Statement setzen!

Langsam lassen die ersten Sonnenstrahlen unser Herz wieder höherschlagen, ein bisschen kann man sich schon wieder vorstellen, dass es auch eine Jahreszeit gibt, in der wir uns nicht unter übergroßen Jacken und Mänteln verstecken und es, ehrlich gesagt, auch keiner sieht, ob wir darunter unseren Schlafpulli, die bequeme Yogahose oder unseren Pyjama anhaben. Mit dem Frühling kommt zumindest bei uns auch eine große Lust, sich wieder mehr Gedanken über das Outfit zu machen. Ein schöner Basic-Style, der immer fresh und zeitlos ist, ist eine simple Jeans mit einem weißen Shirt.

Fast-Fashion auf Kosten von Umwelt und Gesundheit

Mit dieser Kombi kann man eigentlich nicht viel falsch machen, oder? Doch das kann man. Nicht beim Look, der unterliegt der angesagten Mode und auch dem eigenen Geschmack – und über den lässt sich bekanntlich ja nicht streiten. Aber wisst ihr eigentlich, wer eure Jeans wie hergestellt hat? Man sieht es ihnen nicht an, aber bis konventionell produzierte Jeans im Laden liegen, haben sie bereits einen ziemlich miese Ökobilanz: Bis zu 8000 Liter Wasser werden pro Hose verbraucht und bis zu 23 kg CO2-Emission fallen an. Um den Jeans einen besonderen Look zu verleihen, nehmen Unternehmen das Risiko in Kauf, dass Textilarbeiter in sogenannten Sweat Shops an Lungenerkrankungen sterben. Beim Sandblasting entsteht ein gesundheitsschädlicher Staub, der, wenn er eingeatmet wird, zur unheilbaren Lungenkrankheit Silikose (auch Staublunge genannt) führen kann. Zusätzlich wird die Denim-Ware mit schädlichen Chemikalien bearbeitet, um hellere optische Waschungen zu erhalten. Diese Stoffe tragen wir dann direkt auf der Haut. Solche Jeans können günstig hergestellt werden – auf Kosten der Umwelt, der Gesundheit und den Lebensumständen der Arbeiter und Arbeiterinnen in Textilfabriken – und sind so ein perfektes Produkt der Fast-Fashion-Industrie.

Jeans

 

Raus aus dem Hamsterrad mit einem guten Plan!

Anfang Januar, die Feiertage sind vorbei und der Alltag geht weiter. Und jedes Jahr dasselbe: Wer zum neuen Jahr noch euphorisch gute Vorsätze gefasst hat, ist in der Regel wenige Woche nach dem Jahreswechsel schon wieder im gleichen Hamsterrad wie zuvor gefangen. Ambitionierte Vorhaben verlieren wir langsam aber sicher aus dem Blick. Was du heute kannst besorgen, das geht bestimmt auch noch morgen. Oder übermorgen.

Wie schafft man das, den Schweinehund zu überlisten? Jan und Milena von „Ein guter Plan“ haben einen Terminkalender entwickelt, der sich genau das zum Ziel gemacht hat. Ihr Grundsatz: „Das wichtigste Buch in deinem Leben sollte über dein Leben sein.“ Was das heißt, und wie das funktionieren soll, haben wir Jan Lenarz, Geschäftsführer von „Ein guter Plan“, gefragt und uns von ihm ein paar Impulse für ein achtsames Leben geben lassen. Aber Achtung: „Ein guter Plan“ ist kein Wellness-Buch. Wirklich nachhaltige Veränderungen kann es nur geben, wenn wir uns trauen, unsere Grundsätze, Entscheidungen und Routinen schonungslos auf den Prüfstand zu stellen – und das kann auch schmerzhaft sein. Aber es kann auch zur Erkenntnis führen, dass gerade alles gut ist.

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