Itsy Bitsy Teenie Weenie Super Öko Strandbikini

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Wenn die Temperaturen steigen, wollen die meisten nur noch ins kühle Nass. Damit die Nachhaltigkeit nicht mit baden geht, muss natürlich ein ökologisch korrekter Bikini her. Doch gerade bei Bademode ist es oft noch etwas schwierig, solch eine Alternative zu finden. Dennoch gibt es ein paar Punkte, die man beachten kann, um auch die heißen Tagen mit grünen Gewissen zu genießen.

  1. Auf Naturfasern setzen
  2. Recycelte Fasern verwenden
  3. Auf schadstoffreduzierte Produktion achten
  4. Faire Arbeitsbedingungen nicht vergessen

Naturfasern haben einen unschlagbaren Vorteil: sie sind biologisch abbaubar und belasten (zumindest wenn sie aus biologischen Anbau stammen) die Umwelt weniger als z.B. petrochemische Fasern. Ein tolles Beispiel sind die Bikinis von Frija Omina. Sie bestehen aus Biobaumwolle mit einem Elasthan-Anteil von 5%. So sitzen sie perfekt und haben einen hohen Tragecomfort.

Natürlich bestehen nicht ohne Grund ca. 99% aller Badehöschen aus Polyamid. Polyamid (auch unter dem Markenamen Nylon bekannt) ist eine erdölbasiert Kunstfaser und damit – wir ahnen es schon – nicht biologisch abbaubar und auch nicht besonders umweltfreundlich. Bikinis und Badeanzüge aus diesem Stoff haben jedoch den Vorteil sehr schnell zu trocknen. Damit sind sie den Baumwoll-Bikinis, die oft ein ganzes Stück brauchen, um nicht mehr feucht auf der Haut zu kleben, deutlich überlegen. Außerdem sind sie sowohl in trockenem als auch in nassem Zustand extrem formstabil.

Wer auf diese Vorzüge nicht verzichten möchte, sollte recycelte Stoffe ins Auge fassen. Auch sie lassen sich nicht kompostieren, aber sie schonen Ressourcen indem sie z.B. alte PET-Flaschen oder Stoffabfälle wiederverwerten. Ganz nebenbei wird so vermieden, dass Plastikmüll in der Verbrennung, auf einer Deponie oder gar in den Weltmeeren landet. Bademode aus recyceltem Polyamid ist übrigens genauso formstabil und schnelltrocknend wie die konventionellen Teile. Ein gutes Beispiel sind Bikinis von Patagonia und Blue Maou. Die Patagonia Bikinis bestehen zu einem Großteil aus recycelten Stoffresten und die Blue Maou Badehöschen und Tops wurden zu 100% aus Industrieabfällen oder alten Fischernetzen gefertigt.

Neben den Ausgangsstoffen sollte man natürlich die Produktion und Arbeitsbedingungen nicht aus den Augen verlieren. So kann auch Polyamid, das nicht aus Recycling Fasern gewonnen wird, nachhaltig(er) sein, wenn bei der Produktion auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Chemikalien, faire Arbeitsbedingungen für die Beschäftigen und Verwendung von Energie aus erneuerbaren Quellen geachtet wird. Die super stylischen Bikinis und Einteiler von Mymarini werden z.B. aus Stoff genäht, der unter ethischen und umweltfreundlichen Bedingungen in Italien produziert wird.

Bildschirmfoto 2015-07-24 um 16.07.17 Ein nicht unwesentlicher Punkt sind auch die fairen und sozialen Arbeitsbedingungen unter denen die Bikinis oder Badehosen genäht werden. So produzieren z.B. Blue Maou, Mymarini und Frija Omina ausschließlich in Deutschland, Patagonia stellt Bikinis in Kolumbien her und engagiert sich umfassend für den Schutz seiner Arbeiter.

Also Augen auf beim Bademodenkauf, Umwelt schonen und dann einfach nur noch den Sommer genießen!

Wir haben euch hier mal eine Auswahl an nachhaltigen Sommer- und Badeartikeln zusammengestellt:

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