Yogaeasy im Selbstversuch

Jeder tut es. Überall leuchten einem entspannte Gesichter in verrenkter Pose entgegen, ob im Frauenmagazin, auf Plakaten oder im Fitnessstudio – Yoga.

„Und, was ist so dein Lieblingsstil?“ ist die Insiderfrage beim Kennenlernen neuer Leute geworden. Zuerst dachte ich ja, dass diese Art der Selbstfindung an mir vorbeigehen würde; ich mehr der kernige Typus Mensch sei, der seine Entspannung findet, wenn er zwei Runden mit Musikdröhnung joggen geht. Aber mit jeder tiefenentspannten Freundin mehr wuchs die Neugier ein Stück weiter. Und als ich dann Anfang dieses Jahres nach Hamburg zog und mich mit einer unüberschaubaren Anzahl an Yoga-Studios in allen möglichen Stilen konfrontiert sah, da wollte ich dann doch.
Wenn alle da so sehr darauf stehen, dann kann das doch nicht so schlecht sein. Oder?

Hochmotiviert suchte ich im Internet nach nahe gelegenen Yoga-Studios und erweiterte meinen Horizont nicht nur um eine grobe Orientierung über meine neue hanseatische Heimat, sondern auch um Verrenkungsstile mit hohem Fantasiepotential.

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(Yogamatte: Manduka, Leggings: Hati-Hati, Kleid: Format)

Yoga von der Decke hängend mit Akrobatikeinflüssen, indianisches Yoga, Yoga bei knapp 40 Grad – Möglichkeiten, seine eigene Persönlichkeit in den Sport, pardon, die Selbstfindung, zu legen gab es offensichtlich genug. Nach meiner ersten Arbeitswoche und bei Minusgraden draußen war ich von der Idee, mehrmals die Woche in das Yoga-Studio zu radeln, nicht mehr ganz so überzeugt. Dazu kam, dass man für die spirituelle abendliche Reise in sich selbst teils recht hohe Beträge zahlen musste und es in meiner Umgebung kein Studio gab, das mich hundert prozentig angesprochen hatte. Darum suchte ich nach einer Alternative und fand sie im Avocado Store. Dort stieß ich nämlich auf die Yogaeasy-Pakete, mit denen man ohne Abo-Bindung in einem virtuellen Yoga-Studio trainieren kann.

Online zum entspannt lächelnden Krieger

Das Portal Yogaeasy gefiel mir auf Anhieb: Eine schön übersichtlich gestaltete Seite, über 200 Videos, angesehene Yoga-Lehrer – das klang doch recht gut. Zunächst schaute ich mir einige Video-Ausschnitte an, las ein paar grundsätzliche Dinge über Yoga und die möglichen Stile und fand dann schließlich einen 10-Tages-Trainingsplan für Anfänger.

Kurzerhand kaufte ich mir bei Avocado Store den 1-Monats-Gutschein und nahm mir vor, die ersten 10 Tage lang jeden Morgen vor der Arbeit Yoga zu machen. Da ich die Videos daheim ausführen konnte und nicht extra in ein Yoga-Studio fahren musste, ging das zeitlich auch noch. Am nächsten Morgen bekam ich den Aktivierungscode per E-Mail zugeschickt und es konnte losgehen.

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Mein Fazit

Natürlich habe ich letztlich nicht jeden Morgen herabschauenden Hund geübt, aber fast. Und ich muss sagen, dass dieser 10-Tages-Plan wirklich gut ist. Gerade wenn man noch nie viel mit Yoga zu tun hatte gibt er einem eine erste Orientierung über die teilweise sehr unterschiedlichen Arten. Ich habe recht schnell gemerkt, was mir Spaß macht und was nicht. Und auch wenn ich mich noch nicht wie Buddha persönlich fühle, gibt einem so eine halbe Stunde Yoga morgens einen kleinen Energiekick für den Tag. Man fühlt sich irgendwie wacher, entspannter, besser in seinem Körper.

Ich bin auch nach den 10 Tagen dabei geblieben, habe mir nun einen 3-Monats-Gutschein bei Avocado Store geholt und übe mich inzwischen mehrmals die Woche im entspannt lächelnden Krieger und Co. Ich hatte es nicht erwartet, aber es hat auch mich gepackt, das Yogafieber. Yogaeasy ist für mich eine wirklich gute Alternative zu einem konventionellen Yoga-Studio geblieben, weil es günstig ist, dank der vielen Videos nie langweilig wird und sich so einfach handhaben lässt.

Kathrin