Pfand gehört daneben. Oder eben in die Kiste…

Der Frühling ist da und es geht wieder raus auf die Straße. Und wer kennt das nicht: Man ist auf dem Weg zur Party und läuft mit seinem ,,Wegbier“ übern Kiez und weiß nicht wohin mit der Flasche. Ohne drüber nach zu denken, schmeißt man die Flasche in den Müll. Andere Szene, gleiche Thematik. Man trinkt sein Feierabendbierchen oder -limo mit Freunden im Park und hat gerade den letzten Schluck genommen, da kommt schon die Frage: ,,Brauchen Sie die noch?“

Pfandsammler: Wie auch immer der individuelle Grund lautet, sie fallen irgendwie durch das soziale Netz und sind darauf angewiesen, ihr Einkommen mit Flaschensammeln aufzustocken.

8 Cent pro Glasflasche ist der Verdienst. Aber was sind 8 Cent? Für den einen ist es so wenig Geld, dass er sich keinen Kopf macht, es einfach wegzuwerfen. Für den anderen ist es so wertvoll, dass es sich sogar dafür lohnt, im Müll zu wühlen.

Nach Pfand zu suchen ist jedoch nicht nur demütigend, sondern auch gefährlich. Deshalb ist es an der Zeit, sich bewusst zu machen, dass andere unser weggeworfenes „Geld“ sehr gut gebrauchen können.

Die Kampagne ,,Pfand gehört daneben“ beschäftigt sich mit genau dieser Thematik. Mit bekannten Gesichtern wie Sarah Kuttner, den Beatsteaks oder Jennifer Rostock versuchen sie, auf das Problem aufmerksam zu machen und die Menschen auf den Straßen dazu zu bewegen, ihre Pfandflaschen nicht einfach nur weg zu werfen.

Von der Kampagne inspiriert, haben die Jungs von LemonAid ihre Pfandkisten für die Straße umfunktioniert. Trinkend die Welt verändern, so lautet das Credo der Limonadenhersteller aus dem Hamburger Karoviertel. Sie gehen mit gutem Vorbild voran und bauen ihre Pfandkisten so um, dass sie neben den Mülleimern auf den Straßen angebracht werden. Die Leute werden so spielend einfach ihre Pfandflaschen los und tun nebenbei noch etwas Gutes. Jeder Flaschensammler kann das Pfand ganz einfach entnehmen, ohne Demütigung zu erfahren oder sich an Scherben zu verletzen.

Aber seht selbst:

Am Mittwoch hat LemonAid zur gemeinsamen Bastelstunde eingeladen und einige von unserem Avocado Store Team sind der Einladung gefolgt. Wir freuen uns sehr, einen Teil zu diesem tollen Projekt beigetragen zu haben. Um die Pfandkisten fit für die Straße zu machen, haben wir in der schönen Hamburger Abendsonne gemeinsam ausgemessen, gesägt und geklebt!

Hier ein paar Schnappschüsse:

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LemonAid machen nicht nur die beste Limonade, sie haben auch mit dieser Aktion bewiesen, dass sich mit simplen aber genialen Ideen viel bewegen lässt. Wem diese Denkweise gefällt und wer das Statement von LemonAid nach außen tragen will, holt sich einfach das T-Shirt von LemonAid beim Avocado Store. Vielleicht entdeckt aber auch der eine oder andere von euch beim nächsten Schanzen-oder Kiez Besuch die Kisten und stellt dann seine Pfandflasche hinein..

Stay Tuned, Elske