Essen fürs Klima – ökologische Ernährung

Aus und vorbei!

Der dunkle Winter liegt hinter uns und damit die Zeit von Farben, Sonne und Lachen wieder vor uns!

Einigen ist der Wechsel etwas zu schnell und sie reagieren mit Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Dabei wollen wir doch alle den ersten Sonnenstrahlen entgegenlaufen. Es ist also höchste Zeit etwas zu tun!

Daher kommt heute die ,,grüne“ und ökologische Ernährung auf den Tisch!

Jeder weiß es – Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, tut seiner Gesundheit etwas Gutes. Was vielleicht noch nicht alle verstanden haben: Die eigene Ernährung hat auch einen direkten Einfluss auf einen schonenden Umgang mit unserem Planeten.

Essen für ein besseres Klima?

Ein großer Teil des im Haushalt verursachten CO2 entfallen auf die Ernährung. Man kann daher  durch eine bewusste Verhaltensweise im Alltag viel für das Klima tun.

Fange jetzt an:

Die richtige Wahl Deiner Produkte aus dem Kühlschrank und der Vorratskammer können das Klima schonen.

Als Vegetarier habe ich da leicht reden, aber es ist nun einmal so: Der Verzicht oder die Reduzierung von Fleischprodukten tragen einen großen Anteil in Richtung ökologische Ernährung bei. 14% der globalen Treibhausgase fallen auf die Viehhaltung zurück.

Bei der Produktion von 1 Kilogramm Rindfleisch werden zwölfmal soviel CO2 freigesetzt, wie bei der bei Produktion von 1 Kilogramm Obst. Am wenigsten CO2 entsteht bei der Produktion von Gemüse.

Es ist also sinnvoll, nicht nur wegen unseres Wohlbefindens den Fleischkonsum einzuschränken, sondern auch der Umwelt zu Liebe.

Unser Büro übt sich täglich in einem bewussten Umgang mit dem Essen. Durch einen einfachen Trick schaffen wir bei Obst und Gemüse spielend unsere Ration:

Einmal die Woche kommt ein Obstkorb von BioBob – gefüllt mit allem was wir an Obst und Gemüse so mögen – möglichst lokal und immer in Bio Qualität:

Das hat drei Vorteile:

1.) Wir ernähren uns automatisch abwechslungsreich und gesund – es liegt immer etwas Gesundes auf den Schreibtischen

2.) Die Rückbesinnung auf regionale und lokale Erzeugnisse schont die Umwelt. Die  Biobauern befüllen die Kiste jede Woche mit wechselnden, regionalen Produkten aus ökologischer Landwirtschaft. Lebensmittel aus der Region legen geringere Wege zurück und sind daher Klima freundlicher. Zudem sind Bio-Lebensmittel wesentlich besser für unsere Umwelt da Bioprodukte ohne Mineraldünger hergestellt werden. Mineraldünger werden mit viel Energie hergestellt und Bio-Produkte reduzieren daher die CO2-Emission um cirka 15%.

3.) Da der Obstkorb im Voraus bezahlt wird kann der Landwirt planen und erntet nur das was auch gebraucht wird. Das wirkt der Weg-Werf-Gesellschaft ein wenig entgegen. In Deutschland werden besonders Obst-und Gemüse im Supermarkt schnell weg geworfen sobald sie kleine Makel aufweisen, obwohl sie eigentlich noch gegessen werden könnten.

Unser Biobob Beutel:

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Das Obst und Gemüse auch als Säfte eine gute Alternative zu süßen Snacks sind, testen wir heute. Vielleicht ist das auch Dein Einstieg in eine etwas leichtere Sommerernährung!

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Es gibt natürlich noch andere Wege, die eigene Ernährung ökologischer, gesünder und nachhaltiger zu gestalten:

Keine Tiefkühl/-und Fertigprodukte mehr kaufen.

Thunfisch sollte wohl generell bei niemandem mehr in den Regalen stehen, aber wir erwähnen es hier noch mal. Die Überfischung der Meere trägt einen noch nicht absehbaren Schaden für uns alle in sich.

Fertigprodukte und Produkte die Zutaten enthalten von denen Du nicht weißt, was es ist, solltest Du meiden. Wie soll Dein Körper etwas verdauen, was Du nicht aussprechen kannst?

Und wenn Du noch ein weiteren Schubs brauchst um Dich von Deinem täglichen Schokoriegel zu trennen:

Für die Herstellung eines Schokoriegels werden 2000 Liter Wasser verbraucht. Wenn man bedenkt, dass unser täglicher Wasserverbrauch (Baden/Wäsche waschen/Hände waschen etc.) bei cirka 135 Litern liegt, ist das ganz schön heftig. Also, der Schokoriegel schadet nicht nur unserer Figur, sondern auch der Natur.

Am besten fängst Du in kleinen Schritten an: Vielleicht isst Du weniger Fleisch oder mehr Obst und startest etwas leichter in Deinen Frühling.

Grüße aus der Schanze, Elske