Tramprennen Viva con Aqua – Unser Avocado Store Team auf Tour

Katja und Konrad bestehen gerade alle Härteprobe mit Bestnoten und haben spielend den Sprung über sämtliche Grenzen geschafft.

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Ganz spurlos geht aber auch die stundenlange Tramperei nicht an dem Paar aus Norddeutschland vorüber. Hier folgt ihr zweiter Bericht:

„man, man, man was ist da bloß los? wir melden uns aus dem schönen herceg-novi, nachdem wir auf den straßen europas einiges erlebt haben. unsere zweite etappe – maribor – lief gut. wir wurden dritter und haben die stadt sehr genossen. abends gabs sogar mitten auf dem platz, an dem treffpunkt war, einen salsa-kurs, bei dem wir alle ins schwitzen kamen ;)

dann ging es weiter nach split. wir waren voller vorfreude, starteten mit viel elan alle um 7 uhr früh und haben uns von unseren couchsurfern sogar noch extra geheimtipps für einen tollen trampspot geben lassen – vergebens. wir standen geschlagene 5 stunden an ein und derselben stelle, nachdem wir von einer sehr freundlichen slowenin (die nach einer halben stunde sogar extra nochmal angeradelt kam, um uns tomaten und paprika aus ihrem garten vorbeizubringen!) 3, 4km zu einem „besseren“ spot gebracht wurden.

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Bewaffnet mit Lunchskins und Trinkflasche gelingt der Tramp Trip quer durch Europa

ein türkischer trucker hat uns dann bis über die grenze nach kroatien mitgenommen. doof nur, dass er 2 stunden anstehen musste, um die papiere für die beladung kontrollieren zu lassen und uns offiziell gar nicht mitnehmen durfte (hat ja nur einen beifahrerplatz). was machen wir also? aussteigen und zu fuß über die grenze. dann wieder rein in den truck. dann
irgendwo in zagreb an ner tanke raus und weiter daumen raushalten. und das hat wieder gedauert…

irgendwann gegen abend hatten wir dann (angeblich) einen direktlift nach split: unser softlan-maggi-lift. der typ hatte tatsächlich das ganze auto
voll mit weichspüler und maggi würze. und wir irgendwo dazwischen…! irgendwann fiel unserem weichspüler-fahrer dann ein, dass er ja gar nicht nach split fährt, sondern 30km vorher richtung bosnien abbiegen muss. es war mittlerweile 23 uhr und wir waren uns nicht sicher, ob er uns nun einfach an der landstraße irgendwo rausschmeißt, oder wie alles abläuft. zum glück hat er uns dann geholfen, noch eine unterkunft für die nacht zu finden…und am nächsten tag dann wieder daumen raus! aber keine chance… wir haben irgendwann aufgegeben und den bus nach split genommen. gegen nachmittag waren wir dann da und sind sofort ab ins wasser :)

gestern ging es dann weiter von split nach herceg-novi. gott, das war wieder was. wir kamen tatsächlich ca. 50km weit und hingen dort dann den ganzen tag bis 20 uhr abends fest. was für eine enttäuschung… die gefühle gingen von hoffnung bis zu zorn echt mit uns durch. irgendwann haben wir beschlossen, aufzugeben und uns mit 2 anderen teams, die auch noch in der nähe festhingen, einen campingplatz gesucht. haben uns trotz der niederschmetternden tramp-misserfolge einen schönen abend gemacht, um dann am nächsten morgen wieder den daumen rauszuhalten.und wir habens dann auch tatsächlich geschafft. einige andere teams haben aus lauter verzweiflung den bus nach dubrovnik genommen. wir hatten aber das glück, mit 2 sehr witzigen ungarn hinten in der ladefläche mitfahren zu können. der deal war, dass wir die strafe bezahlen, falls wir erwischt werden. nichts passiert. an der grenze mussten wir dann aber wieder aussteigen und zu fuß rüber. langsam gewöhnt man sich daran – auch an die bohrenden fragen der grenzwärter ;) ist zwar irgendwie komisch, passt aber.

von dubrovnik wurden wir dann nach nichtmal 5 minuten ein kleines stück weitergenommen und sind dann mit einem super-witzigen
austauschstudenten-quartett-bus nach herceg-novi gefahren.

endlich da. völlig alle. aber glücklich! morgen wird dann einer unserer puffertage eingelegt, damit wir noch etwas von der stadt sehen und alle teams sich von den strapazen des „durch-kroatien-trampens“ erholen können.

wir sind gespannt, was noch passiert und genießen jetzt pizza und salat :)

drückt uns die daumen, wir halten sie raus!“