Konsumvorsatz 2011: Am richtigen Ende sparen

Heute Nacht hatte ich sowas wie einen Alptraum. Ich ging eine von Gräben gesäumte, düstere Straße entlang und in den Gräben lagen hungernde Kinder. Dazu die Stimme einer Freundin im Ohr: In diese Welt setze ich keine Kinder. 


War ich gerädert, als ich aufwachte! Ich schaute in das Gesicht meines kleinen Matteo und fragte mich, ob es vielleicht verantwortungslos war, ein Kind zu bekommen? Die Antwort ist ganz klar nein! Solange es uns Menschheit gibt, sollten wir auch bemüht sein, uns zu erhalten! Und es „wieder gut“ zu machen! Wer soll denn sonst die Welt retten? 

 

Dennoch: Ein Jahr ungleich prall gefüllt mit furchtbaren Naturkatastrophen liegt hinter uns. Und immer noch schaffen so viele Kinder auf dieser Welt das 1. Lebensjahr nicht, weil sie vorher verhungern. Und dass Konzerne wie BP überhaupt noch existieren, nachdem sie mit ihrer Ölplattform einen so unglaublichen Schaden angerichtet haben, ist schon echt unfassbar. 

 

Mein wichtigster Vorsatz für 2011 lautet deshalb einmal mehr so schlicht wie ergreifend: Hinschauen! Und nachdenken! Brauche ich wirklich immer das, was ich haben will? Und wenn ja, wie ist es entstanden, wo kommt es her, wo geht es danach hin? Ich trage schließlich nicht nur die Verantwortung für mich und meinen Sohn, sondern auch für das, was ich tue. Ich werde also noch mehr zusehen, nicht am falschen Ende zu sparen. Und ich hoffe, dass es immer mehr Leute ebenfalls tun.

 

Um meine düsteren Gedanken wieder aufzuhellen, habe ich mir übrigens einen neuen I Love my Planet Body von Bio Shirt für Baby Matteo gegönnt. Und bevor Fragen aufkommen: Ja, den brauchen wir! Dringend!

I_love_my_planet