Guerilla Gardening – Revolution im Kleinen

wir sind zwar nicht die größten adidas-Fans, aber das Video trifft die Sache ganz gut…

Was zunächst als politischer Protest galt, ist zum urbanen Gärtnern geworden – Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben triste Stadtflächen zu begrünen. Die Guerilla Gärtner gehen meist heimlich vor und pflanzen wild zwischen Hochhäusern, Autobahnstreifen und an Hauswänden. Die Stadt zurück erobern und als lebenswerte Umwelt erfahrbar machen, ist dabei das Ziele.

Für heimliche Aussaaten an belebten Plätzen werden Samenbomben genutzt, die unauffällig fallen gelassen werden. Graue Betonpfeiler oder Wände werden mit einem Gemisch aus Buttermilch und Moos bespritzt, teilweise auch hiermit beschriftet. Das Moos fängt bei idealen Voraussetzungen dann an den Beton zu begrünen.

Auf den Geschmack gekommen?

Wer seine eigene kleine Revolution anleihern will, der kann es ja mal mit dem Streichholzgarten von schoener.waers.wenns.schoener.waer versuchen. Jedes einzelne Streichholz enthält Samen und kann einfach in den Boden gepflanzt werden.

Tipps für Fortgeschrittene enthält auch Guerilla Gardening von organge press.

Der momentane Regen-Sonne-Misch schreit doch förmlich nach Gartenarbeit!