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Warm und sparen - Richtig heizen will gelernt sein

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Ja es gibt wieder Nachtfrost und es wird keinen Ausblick auf Bikini und Flip Flops nachts an der Bar geben. Die Bürogemeinschaften werden sich nun spalten zwischen Frischluftfanatikern und den Heizungskätzchen, die immer etwas Wärme benötigen.

Daher, aus aktuellem Anlass, die einfachsten Tipps zum warmen Miteinander und wie man dazu auch Energie sparen kann:

- ein Grad weniger Raumtemperatur spart 6% Heizenergie pro Jahr. Also lieber mal das Jäckchen um die Schultern, als die Heizung zu hoch drehen.

- Das Thermosthatventil richtig einstellen (Richtwert ab Oktober zwischen 3-4) garantiert  eine konstante Raumwärme von  ca. 22 Grad, der Vermieter oder die Verwaltung halten bei Fragen auch Booklets zum richtigen Heizen bereit.

- Freistellen des Heizkörpers verhindert, dass Hitze sich staut und sich nicht im Raum verteilen kann. Also keine Vorhänge oder eine Couch vor die Heizung stellen.

- nicht die Fenster gekippt lassen (ein auskühlen der Räume ist die FOlge und die Heizungmuß noch mehr heizen), sondern lieber stoßlüften und die Heizung während der Zeit auf Null runterdrehen. Als Richtwert gilt einmal in der Stunde kräftig lüften, für genügend frische Luft.

- Bei tiefen Außentemperaturen treten die höchsten Wärmeverluste über Glas und Rahmen auf. Allein Rollläden können Wärmeverluste durch das Fenster um mehr als 20% verringern. Geschlossene Vorhänge verstärken diesen Effekt. Da dies im Büro wahrscheinlich eher schwer umzusetzen ist, kann man so zumindest bei sich zu Hause tagsüber etwas sparen.

- Thermostatventile bestehen aus zwei Teilen: Am Thermostatkopf kann man die Raumtemperatur einstellen; er erfasst die Raumtemperatur und gibt dem Ventil(gehäuse) vor, wie viel Heizwasser in den Heizkörper fließen soll, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Je genauer ein Thermostatventil die Raumtemperatur einhalten kann, desto geringer ist der Energieverbrauch. Neben den klassischen Thermostatköpfen gibt es auch programmierbare Thermostate, die nur zu den eingegebenen Zeiten auf die gewünschte Temperatur heizen. Der Einsatz moderner Thermostate kann etwa 10 % Energie sparen.

Wir wünschen einen kuscheligen Herbst!

Und bei Avocado Store kann man auch Energie sparen!

 

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Mal so richtig abschalten: Wir sagen "bye bye" zum Stand-By!

Standby
Achtet doch mal darauf wie viele kleine LEDs ihr entdeckt, wenn ihr Nachts auf der Suche nach der Toilette durch eure dunkle Wohnung stolpert. Diese kleinen Lichtlein sind nämlich nicht nur mit der Steckdose, sondern auch direkt mit eurem Portemonnaie verbunden! Denn auch während des Stand-By-Betriebs verbrauchen die meisten Geräte noch Strom. Da viele Geräte, wie Anrufbeantworter oder PC’s, ständig in der Stand-By Funktion mitlaufen, kommen so im Laufe eines Jahres beachtliche Summen zusammen. Und dieses Geld könnt ihr besser in ein schönes Abendessen mit eurem Schwarm investieren, als in sinnlos leuchtende Dioden.


Hier ein Rechenbeispiel (mit Zahlen von der Deutschen Energie Agentur):

Das Problem: Wenn ihr einen PC mit Monitor (ca. 10 Watt im Stand-By), eine HiFi-Anlage (10 Watt), und euren alten Fernseher samt DVB-T Receiver (zusammen ca. 16 Watt) im Stand-By Betrieb lasst, schmeißt ihr im Laufe eines Jahres rund 50 Euro aus dem Fenster!

Die Lösung: Geräte richtig abschalten! Ist kein Ausschaltknopf zu finden, sollte der Stecker gezogen werden. Für Geräteansammlungen, wie es beispielsweise am Schreibtisch oft der Fall ist, empfehlen sich so genannte Vorschaltgeräte, wie eine abschaltbare Steckerleiste.


Wenn ihr wissen wollt wie viel Watt eure Elektrogeräte im Stand-By Betrieb wirklich verbrauchen, empfiehlt es sich einmal einen Energiezähler zwischen Steckdose und Geräte zu schalten.

Also, frei nach Peter Lustig: Jetzt aber abschalten, Kinder!

Posted by Mathis Vogel 

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