Siegel und Transparenz - Was bleibt?

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Die ersten Wogen nach dem großem H&M Check haben sich gelegt. Wir hatten seit der Reportage in der ARD am vergangenen Montag viele Gespräche mit Kunden, Interessierten und Presseanfragen.

Es ist kein Geheimnis mehr, dass ein Shirt für 2,99 EUR beim besten Willen und auch mit viel Naivität nicht Eco, green und nachhaltig sein kann. Setzt man den Maßstab bei der Ethik an, bleibt bei 2,99 EUR auch nicht viel nach.

Es ist auch kein Geheimnis, dass ein Preis leider bei vielen das Zugpferd sein muß, wenn sie eine Kaufentscheidung treffen. Oder aber, sie entscheiden sich generell gegen den Kauf.

Wir hatten eine aufregende Woche, da wir mit Fragen nach Transparenz und Siegel, dem Nachweis von Qualität einerseits und parallel dazu Beschwerden zu Lieferungen, Verzögerungen und auch Qualität andererseits hatten.

Es ist spannend, dass es immer mehr beschäftigt, woher ihre Kleidung kommt. Es ist auch ein gutes und richtiges Signal, dass die Fragen lauter und Budgets für Massenware kleiner werden.

Aber was bleibt, wenn ich mich nun wirklich entschließe mich damit auseinander zu setzen, was ich trage? Nichts wird mehr so wie es war :)

Es ist ein wenig, wie zu einem Fast Food Laden zu gehen - das Gewissen ist sicher schon da.

Ist das Interesse an organic cotton erst einmal geweckt wird ewig auf die Tags im Shirt geschielt.

Es gibt kaum ein Produkt, was mehr Pestizide in der Herstellung verbraucht.

Man weiß es und macht es trotzdem manchmal - genauso wie der Burger nach einer langen Nacht auch mal sein muß oder darf..

Was uns wichtig ist: Wir bieten eine Alternative, wollen aber niemanden belehren. Wir sind auch nicht frei von Fehlern.

Unser Chef liebt Fast Food

Wir Mädels gehen auch mal NON ECO shoppen

Unsere Entwickler rauchen oder trinken Cola.

Aber wir wissen es! Wir wollen wissen, was in unseren Sachen ist und wir bemühen uns nach Kräften Euch da draußen Antworten zu geben auf Eure Fragen und Euch Dinge anzubieten, von denen Ihr im besten Fall nicht mal wusstet, dass es auch Eco geht.

Siegel und Zertifikate werden von uns bei den Anbietern nachgefragt. Sie geben Euch als Kunden eine Sicherheit, dass hier ein anderer Weg gegangen wird. Dennoch sind auch manche Siegel kein Ritterschlag für ein Produkt und nur durch den Prozeß kann dann wiederum verbessert werden.

Wir wollen, dass immer mehr sehen, dass es einfacher ist als gedacht etwas zu verändern.

Wir wünschen uns, dass Ihr seht, dass Eco und Lifestyle zusammen passen, wie Sommer und Strand.

Was bleibt ist ein Umdenken ein Mitmachen! Es bleibt ein Gefühl wach zu werden für Umstände, die viele als gegeben hingenommen haben.

So langsam werden selbst die Zuschauer der ARD sensibel für diese Thematik und das ist ein guter Schritt in die richtige Richtung.

Manch einem da draußen kann es nicht hart genug sein, wenn es um Siegel geht - wohingegen ein anderer nicht mal wusste was überhaupt möglich ist.

Avocadostore ist ein Marktplatz, der jedem Eco Label eine große Plattform bietet, der einen etwas anderen Ansatz als den konventionellen verfolgen möchte.

Daher legen wir auch weiterhin sehr viel Wert darauf alle Produkte redaktionell zu prüfen und erst  nach unserem Ermessen und nach unserer Recherche bei uns anzubieten.

Wenn Sicherheit, Eco und Stil zusammen kommen, dann treffen sich bisher weit entfernte Pole - aber der Weg dahin ist großartig.

Wir wünschen Euch weiterhin viel Spaß bei uns!

Vorteile einer Öko Jeans - Weniger ist mehr

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Öko-Jeans... es klingt schon gewagt und wenig stylish, was sich da in der Mode einen festen Platz in der ersten Liga gesichert hat. Seit Jahren haben kleine Labels ambitioniert an der Verarbeitung und Herstellung von Denim im Eco Fashion Bereich gearbeitet, um bewussten Konsumenten und Kunden ein transparentes Produkt liefern zu können. Da bleiben die Fragen nach Herkunft und Produktionsweise natürlich nicht aus. Woher kommen Öko-Jeans eigentlich? Was unterscheidet eine Öko-Jeans von einer herkömmlichen Jeans? Wir dachten, es sei mal an der Zeit einige Fragen zu beantworten:

Öko-Jeans werden aus Bio-Baumwolle hergestellt. Der Anbau von normaler Baumwolle ist sehr ressourcenintensiv, mehr als bei anderen Textilstoffen. Bei Bio-Baumwolle wird auf viele Faktoren, wie beispielsweise Pestizide, Herbizide, Entlaubungsmittel oder chemischen Düngemittel  verzichtet und der Fokus liegt auf einer ressourcenschonenden Anbauweise.

Anstatt gentechnisch veränderte (GVO), auf Hochleistung gezüchtete Sorten zu verwenden, werden für Bio-Baumwolle solche Baumwollarten verwendet, die auch ohne chemischen Input angebaut werden können.

Der traditionelle, wie auch schonende Anbau der Bio-Baumwolle, bietet einige Vorteile.

Der Einsatz von Agrarchemie wird unterbunden und die Umwelt geschont, zudem wird das Grundwasser gespart und die anbauenden Bauern werden keinen giftigen Chemikalien ausgesetzt. Durch die Verwendung von natürlichen Düngemitteln, wird die Fruchtbarkeit der Erde erhalten, anstatt diese „künstlich“ am Leben zu halten. Auch werden mit dem Anbau der Bio-Baumwolle meist Farmer-Kooperativen oder Kleinbauern unterstützt und dadurch der Lebensstandard der Bauern deutlich gesteigert, da sie fair bezahlt werden.

Für uns ist auch von besonderem Interesse, dass der sorgsame Umgang bei der Produktion positive Auswirkungen auf die Qualität hat. Bei der Ernte wird Bio-Baumwolle häufig handgepflückt. Es werden damit nur reife Bio-Baumwollfasern geerntet und es kommen weniger Verunreinigungen, wie beispielsweise Äste oder unreife Fasern hinzu, wie es beim maschinellen Verfahren oft der Fall ist. Der Endkunde merkt dies am sehr weichen und anschmiegsamen Tragekomfort der Produkte.

Bei der Herstellung von Öko-Jeans gehört die holländische Jeansmarke Kuyichi zu den Pionieren in der Eco Fashion Branche. Kuyichi entstand aus der NGO Solidaridad, welche sich dem entwicklungspolitischen Handel widmete. Mit der Einführung der Öko-Jeans aus Bio-Baumwolle wurde der Jeansmarkt revolutioniert. Gleichzeitig war dies der Start der „Organic Revolution“. Inzwischen gibt es sehr viele Marken und Labels, die Bio-Baumwolle erfolgreich für ihre Kollektionen verwenden.

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Bei Avocado Store wird Wert darauf gelegt, dass mindestens eines unserer zehn Nachhaltigkeits-Kriterien eingehalten wird. Dazu zählt definitiv auch die Verwendung von Bio-Baumwolle für Textilien aller Art. Neben Bio-Baumwolle finden auch andere, ressourcenschonende Textilstoffe wie Leinen, Hanf oder auch Seide ihre Verwendung. Textilsiegel, wie beispielsweise das GOTS-Siegel (Global Organic Textile Standard) bringen mehr Transparenz in die Produktionskette und zeichnen Eco Fashion als diese aus. Und das Beste daran: Eco Fashion wird nicht nur die Mode revolutionieren, sondern die einzige Antwort für die Mode sein. Wir freuen uns auf die vielen neuen Eco Fashion Labels in diesem Winter.

 

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2. Bielefelder KlimaWoche: Philipp spricht zum Thema "nachhaltiger Konsum"

Der Klimawandel und die damit verbundenen Herausforderungen für die Zukunft lassen kaum noch jemanden kalt. Spätestens seit dem gescheiterten UN-Klimagipfel in Kopenhagen, Ende des letzten Jahres, ist ein neues Bewusstsein für die globale Verantwortung des Klimaschutzes entstanden.

Deshalb entstehen in diesem Bereich derzeit tolle Ideen mit enormer Wirkung. So auch in Bielefeld: Was in den Bielefelder Friedrich-von-Bodelschwingh-Schulen erst kürzlich als Schüler-AG "Klima und Umweltschutz" begann, ist heute die Bielefelder KlimaWoche. Sieben Tage lang finden mehr als 70 Aktionen statt. Die Palette reicht vom Baumpflanzen bis hin zum Experten-Vortrag. Neue Ideen in den Bereichen Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften sind gefragt.

Deshalb folgt Avocado Store-Gründer Philipp Gloeckler der Einladung der Veranstalter gerne. Gemeinsam mit Vertretern von Viva con Agua und dem Modelabel *magdalena schaffrin, wird Philipp am Dienstag um 19 Uhr die Bühne in der Kunsthalle Bielefeld betreten.
Die Diskussionsrunde, die unter dem Motto des Avocado Stores "Sinnhaft kaufen" steht, wird sich vorrangig mit nachhaltigen Produkten beschäftigen. 

Für den Avocado Store ist es der erste offizielle Termin in Ostwestfalen. Philipp freut sich auf viele interessierte Zuhörer bei der Podiumsdiskussion und Gespräche danach. Und auch wenn wir keine Klischees bedienen wollen, hofft das ganze Avocado-Team inständig, dass der Zug von Hamburg nach Bielefeld nicht auf einmal im Nirgendwo hält und der Schaffner sagt: "Dass es die Stadt Bielefeld nicht gibt, hätten Sie als INTERNET-Startup aber wissen müssen!".

Posted by Mathis Vogel 

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Ökomode ist hässlich, nicht!

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Das ewige Vorurteil gegen Ökomode teilen viele: Sie ist hässlich, irgendwie nur funktional, wenig trendy.
Damit räumen wir jetzt auf! Denn mal ehrlich, sehen diese Teile wirklich schlecht aus? Ich finde nicht!
Ökomode zeichnet sich dadurch aus, dass die Stücke aus Bio-Baumwolle gefertigt wurden, die aus fairem Handel stammt.
Umweltschonend hergestellt, ist diese Kleidung garantiert frei von Pestiziden.
Mittlerweile haben sich auch viele Designer und große Modehäuser der guten Mode angenommen. Das ist vielleicht ein Schritt dahin gehend das Vorurteil endlich abzuschaffen.
Wer sich selbst davon überzeugen möchte, dass öko nicht gleich hässlich bedeutet, sollte einen Blick in den Avocado Store werfen:

hier entlang zur Damenmode
hier entlang zur Herrenmode

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