Mein kleiner Pilzgarten. Austernzucht im Selbstversuch.

Vor mir steht ein kleiner grüner Karton. Aus diesem Karton sollen sie bald wachsen, die Austernpilze von Chido’s Mushrooms. Dazu gibt es eine Anleitung, und Tipps und Tricks für die häusliche Zucht. Doch bevor es losgeht, noch ein paar Worte zu der Idee hinter den wunderlichen kleinen Pilzkartons.

 

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Chido’s Mushrooms: Wer steckt hinter den Pilzgärten?

Chi bedeutet Erde.
Do ist der Pfad oder die Lehre.
Chido steht also für die vielfältigen Lehren, die wir aus der Natur ziehen.

In einem Interview erzählte mir Lea vom Chido’s Mushrooms-Team ein wenig mehr zu den Hintergründen der kleinen Pilzgärten und den Menschen hinter der Pilzzucht-Idee.

Lea: Wir sind ein junges Start-Up Unternehmen mit derzeit 9 Mitarbeitern.Seit 2010 entsorgen wir täglich den Kaffeesatz verschiedener Berliner Cafés mit Lastenrädern und nutzen diesen organischen Abfall in unserer Pilzzucht zur Herstellung von gesunden und proteinreichen Edelpilzen in einem Keller.

Unsere Pilze mögen Holz sehr gerne als Grundsubstrat. Der gesammelte Kaffeesatz stammt von Bohnen des Kaffeebaums, dieses Hartholz ist also zur Pilzzucht sehr gut geeignet.

Ganz nach dem Prinzip „jeder Abfall ist eine neue Ressource“, hat das Chido-Team den aus unserem Kaffeekonsum tonnenweise entstehenden Abfällen, mit seiner Idee einen wunderbaren Nutzen zugeteilt.Chido1

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Gärtnern in kleinem Stil @Avocado Store

Auf geht es! Natürlich strikt nach Anleitung und mit großer Sorgfalt präpariere ich den Karton für seine Zeit beim Avocado Store. Seinen Platz soll er im Treppenhaus finden. Dort ist es kühl, angenehm hell und gut belüftet. Nun dürft ihr Pilze mit dem Wachsen beginnen! Von Lea habe ich im übrigen erfahren, dass sich die Seitlinge für die Zucht im berlinerischen Keller am besten eignen. Mal schauen, wie wohl sie sich bei uns in der Hansestadt fühlen werden.

Ab jetzt heißt es: drei mal täglich befeuchten. Warten. Drei mal befeuchten. Warten. Befeuchten. Warten…*

… Zwei Wochen später: Es tut sich was! Kleine weiße Körperchen sprießen aus dem Boden.

… Weitere vier Tage später: Richtige Pilze sind erkennbar! Nun wachsen und wachsen sie.

… Weitere sechs Tage später: Erntetag. Heute wird gekocht!

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Pilze, Pasta und Parmesan.

Beim Avocado-Store-Mittagessen geht es heute italienisch zu. Auf den Tisch kommt ein leckeres Pasta Gericht mit Salbei, Parmesan und Pilzen aus eigener Zucht. Da die Pilzmengen für das ganze Team nicht reichen, fügen wir ein paar gekaufte Champignons hinzu. Trotz dieses kleinen Mankos sind wir natürlich riesig stolz und freuen uns über das Ergebnis!

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Die Pilze aus dem kleinen Garten: mein Fazit.

Mein Versuch als Züchterin eigener Austernpilze: Geglückt!

Das geschmackliche Ergebnis: Super! Sehr lecker!

Das Warten und die über Phasen intensive Betreuung meines kleinen Chido Gartens haben sich gelohnt. Es war spannend und hat Spaß gemacht, den Austernpilzen beim Wachsen zuzusehen.

Eine tolle Idee liebes Chido-Team und vielen Dank an Lea für das nette Interview!

Anna

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* Ein kleiner Tipp von uns: Wer es nicht schafft, die Pilze täglich dreimal zu besprühen, kann sie in einer Schale mit Wasser wachsen lassen. Dort fühlen sie auch sehr wohl. Boden der Schale mit kaltem Wasser bedecken und dieses ab und an wechseln.

Fruchtige Leckerei im Avocado Store: BITTERsehr! – Die Rezeptkiste Orangenmarmelade im Selbstversuch

Seit kurzem sind die Bio-Kisten von deinBiogarten im Avocado Store erhältlich. Neben den verschiedenen Obst- und Gemüsekisten kann man sich bei dem kleinen Berliner Unternehmen auch fertige Rezeptkisten bestellen. So bekommt man mit dem Rezept auch gleich alle nötigen Zutaten nach Hause geliefert. Oder ins Büro!

Das Avocado Store Team war begeistert und so haben wir passend zu den ersten Sonnenstrahlen auch schnell die passende Rezeptkiste für unsere Frühlingslaune gefunden: Orangenmarmelade, BITTERsehr!.

Wir haben uns die Rezeptkiste ins Büro bestellt und schon wenige Tage später steht sie auf dem Schreibtisch.

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Der erste Eindruck ist schon mal positiv, die Box sieht chic aus. Auch innen: ordentlich abgetrennt durch Pappwände, bleiben alle Zutaten an ihrem Platz und das Obst ist gut geschützt. Einmal kurz das Rezept durchgelesen und schon kann es losgehen. Da das Avocado Store Team zu beschäftigt ist, habe ich das mal in die Hand genommen und gleich angefangen. Im Rezept wird zwar angegeben, dass man die Kerne der Bitterorangen erst einmal über Nacht im Saft ziehen lassen soll, aber diesen Schritt kann man ja übergehen. Soll doch eh nicht so bitter werden, denke ich. Mehr dazu später.

Eine anschauliche Rezeptbeschreibung macht das Kochen der jeweiligen Rezepte ganz einfach. Bei meinem Rezept müssen zunächst die Orangen geschält und gepresst werden, die Schalen klein geschnitten und die Kerne in einen kleinen Mullbeutel gebunden werden. Dieser Beutel wird in den Saft der verschiedenen Zitrusfrüchte gehängt und bleibt dort (eigentlich) über Nacht. Am nächsten Tag wird der Sud aufgekocht und köchelt 2 Stunden vor sich hin. Anschließend wird Zucker zugegeben, alles noch einmal aufgekocht, in Gläser abgefüllt – fertig.

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Bei mir läuft das nur etwas anders ab. Wie bereits erwähnt, verkürze ich die Zubereitungszeit kurzerhand auf einen Tag. Außerdem bereite ich gleich die doppelte Menge an Marmelade zu, denn in der Rezeptkiste sind genug Zutaten für die Zubereitung von zwei Portionen enthalten und da wir hier genug Leute sind, koche ich gleich mal etwas mehr.

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Bis zum Köcheln des Safts verläuft alles glatt und stolz rühre ich im großen Bottich voller Orangensaft und –schalen. Marmelade kochen ist eigentlich doch ganz simpel, denke ich. Nach zwei Stunden gebe ich zum Saft den Zucker dazu und eigentlich soll nun alles gelieren. Doch es passiert nichts. Ich warte und warte, doch der Orangensirup blubbert nur fröhlich vor sich hin und weigert sich fest zu werden. Einen Anruf später (Danke an das freundliche Team von deinBiogarten), weiß ich dann auch, warum sich da nichts regt. Für das Gelieren der Marmelade verantwortlich ist nämlich Pektin. Und das sitzt in den Kernen der Bitterorangen und tritt erst aus, wenn diese längere Zeit, oder anders gesagt über Nacht, im Saft liegen. Tja, da rächt sich die eigene Ungeduld! Doch so einfach gebe ich nicht auf und besorge Pektin im Reformhaus. Eingerührt in die erkaltete Flüssigkeit und wieder aufgekocht sorgt das Pektin endlich für die nötige Bindung und verhilft letztlich doch noch zu einem ansehnlichen Ergebnis.

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Der süße, fruchtige Geschmack der Marmelade belohnt meinen Kocheifer und erinnert an Sommer und Sonne. Trotz der kleinen Problemchen bei der Zubereitung der Orangenmarmelade, BITTERsehr! hat sich die Kochaktion also gelohnt und die Kollegen können sich nun über ein orangiges Frühstück freuen. Wenn die Orangenmarmelade in kleine Weckgläser gefüllt wird, sieht sie mit ihrem warmen Orangeton und den feinen Schalenstückchen besonders hübsch aus. Mich hat die Neugier gepackt und ich möchte noch weitere Rezeptkisten von deinBiogarten ausprobieren. Das nächste Mal wird dann aber wieder streng nach Rezept gekocht!

Kathrin, Praktikantin

Yogaeasy im Selbstversuch

Jeder tut es. Überall leuchten einem entspannte Gesichter in verrenkter Pose entgegen, ob im Frauenmagazin, auf Plakaten oder im Fitnessstudio – Yoga.

„Und, was ist so dein Lieblingsstil?“ ist die Insiderfrage beim Kennenlernen neuer Leute geworden. Zuerst dachte ich ja, dass diese Art der Selbstfindung an mir vorbeigehen würde; ich mehr der kernige Typus Mensch sei, der seine Entspannung findet, wenn er zwei Runden mit Musikdröhnung joggen geht. Aber mit jeder tiefenentspannten Freundin mehr wuchs die Neugier ein Stück weiter. Und als ich dann Anfang dieses Jahres nach Hamburg zog und mich mit einer unüberschaubaren Anzahl an Yoga-Studios in allen möglichen Stilen konfrontiert sah, da wollte ich dann doch.
Wenn alle da so sehr darauf stehen, dann kann das doch nicht so schlecht sein. Oder?

Hochmotiviert suchte ich im Internet nach nahe gelegenen Yoga-Studios und erweiterte meinen Horizont nicht nur um eine grobe Orientierung über meine neue hanseatische Heimat, sondern auch um Verrenkungsstile mit hohem Fantasiepotential.

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(Yogamatte: Manduka, Leggings: Hati-Hati, Kleid: Format)

Yoga von der Decke hängend mit Akrobatikeinflüssen, indianisches Yoga, Yoga bei knapp 40 Grad – Möglichkeiten, seine eigene Persönlichkeit in den Sport, pardon, die Selbstfindung, zu legen gab es offensichtlich genug. Nach meiner ersten Arbeitswoche und bei Minusgraden draußen war ich von der Idee, mehrmals die Woche in das Yoga-Studio zu radeln, nicht mehr ganz so überzeugt. Dazu kam, dass man für die spirituelle abendliche Reise in sich selbst teils recht hohe Beträge zahlen musste und es in meiner Umgebung kein Studio gab, das mich hundert prozentig angesprochen hatte. Darum suchte ich nach einer Alternative und fand sie im Avocado Store. Dort stieß ich nämlich auf die Yogaeasy-Pakete, mit denen man ohne Abo-Bindung in einem virtuellen Yoga-Studio trainieren kann.

Online zum entspannt lächelnden Krieger

Das Portal Yogaeasy gefiel mir auf Anhieb: Eine schön übersichtlich gestaltete Seite, über 200 Videos, angesehene Yoga-Lehrer – das klang doch recht gut. Zunächst schaute ich mir einige Video-Ausschnitte an, las ein paar grundsätzliche Dinge über Yoga und die möglichen Stile und fand dann schließlich einen 10-Tages-Trainingsplan für Anfänger.

Kurzerhand kaufte ich mir bei Avocado Store den 1-Monats-Gutschein und nahm mir vor, die ersten 10 Tage lang jeden Morgen vor der Arbeit Yoga zu machen. Da ich die Videos daheim ausführen konnte und nicht extra in ein Yoga-Studio fahren musste, ging das zeitlich auch noch. Am nächsten Morgen bekam ich den Aktivierungscode per E-Mail zugeschickt und es konnte losgehen.

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Mein Fazit

Natürlich habe ich letztlich nicht jeden Morgen herabschauenden Hund geübt, aber fast. Und ich muss sagen, dass dieser 10-Tages-Plan wirklich gut ist. Gerade wenn man noch nie viel mit Yoga zu tun hatte gibt er einem eine erste Orientierung über die teilweise sehr unterschiedlichen Arten. Ich habe recht schnell gemerkt, was mir Spaß macht und was nicht. Und auch wenn ich mich noch nicht wie Buddha persönlich fühle, gibt einem so eine halbe Stunde Yoga morgens einen kleinen Energiekick für den Tag. Man fühlt sich irgendwie wacher, entspannter, besser in seinem Körper.

Ich bin auch nach den 10 Tagen dabei geblieben, habe mir nun einen 3-Monats-Gutschein bei Avocado Store geholt und übe mich inzwischen mehrmals die Woche im entspannt lächelnden Krieger und Co. Ich hatte es nicht erwartet, aber es hat auch mich gepackt, das Yogafieber. Yogaeasy ist für mich eine wirklich gute Alternative zu einem konventionellen Yoga-Studio geblieben, weil es günstig ist, dank der vielen Videos nie langweilig wird und sich so einfach handhaben lässt.

Kathrin

No more plastic – Alternativen zu Kunststoff

Plastik bestimmt unser Leben.

Ob Zahnbürste, Duschgel, Computer oder Handy: In fast allen Gegenständen, die wir im täglichen Leben nutzen, ist zumindest ein Anteil Kunststoff enthalten.  Der Grund dafür ist die extreme Vielseitigkeit und die große Haltbarkeit von Kunststoffen.

Genau diese Haltbarkeit führt jedoch dazu, dass diese Produkte teilweise hunderte von Jahren in der Umwelt verbleiben ohne sich zu zersetzen und so einen riesigen Schaden verursachen. In unseren Weltmeeren befinden sich schon jetzt gigantische Mengen von Plastikmüll, die teilweise zu Müllteppichen von mehreren hundert Quadratkilometern heranwachsen. Diese werden von Tieren oft mit Nahrung verwechselt und gefressen.

Über das Plankton, welches von Fischen gefressen wird landen die schädlichen Stoffe dann über Umwege wieder auf unseren Tellern.  Von den weltweit 200 Millionen Tonnen, die produziert werden, landen zwischen 6 und 28 Millionen Tonnen im Meer. Wer mehr zu dem Thema erfahren möchte kann dies hier machen und sollte sich den Film Plastic Planet ansehen. Engagieren kann man sich zum Beispiel beim NABU oder bei der Surfrider Foundation, die z.B. auch Strand-Aufräumaktionen an der Nordsee organisiert.

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Bereits die Anzahl an Plastiktüten ist erschreckend. Allein in Deutschland werden jedes Jahr 5 Milliarden Plastiktaschen verwendet. Weitere Probleme bei der Herstellung von konventionellem Kunststoff sind die Nutzung von petrochemischen Rohstoffen und die teilweise Verwendung von krebserregenden Weichmachern.

Was kann man nun konkret gegen Plastik tun?

1) Reduce

Sinnvoll ist es auf jeden Fall, den persönlichen Verbrauch an Kunststoffen zu reduzieren.

Bio-Kunststoffe bieten die Vorteile von Plastik (leicht und haltbar), kommen jedoch ohne petrochemische Rohstoffe aus. Als Ausgangsstoffe werden hauptsachlich Stärke und Cellulose als Biopolymere von Zuckern, zum Beispiel aus Mais oder Zuckerrüben verwendet. Theoretisch sind schon heute alle bekannten Kunststoffe schon mit nachwachsenden Rohstoffen statt solchen auf Erdölbasis herstellbar.

Aufgrund der höheren Kosten in der Herstellung haben diese Bio-Kunststoffe jedoch erst einen Marktanteil von unter 1 %. Bei Avocado Store findet ihr eine große Auswahl an Alternativen aus Bio-Plastik, z.B. von Zuperzozial, Biodora und BIOBU von EKOBO. Jedoch sind auch diese Stoffe, speziell bei Einwegverpackungen nicht frei von Kritik. Angesichts der begrenzten Anbauflächen ist der Anbau von Nutzpflanzen für Bio-Plastik, wie auch für Bio-Treibstoffe umstritten. Mehr zu dem Thema findet ihr hier und hier.

Eine Alternative zur klassischen Tupperdose bietet Glasslock. Hier besteht lediglich der Deckel aus BPA-freiem Kunstschoff, der Behälter an sich komplett aus recycelbarem Glas.

2) Refuse

Eine weitere Möglichkeit ist Vermeidung von Plastik in jeder Form. Mehrwegverpackungen sind hier der Schlüssel. Benutzt einfach zum Einkaufen einen Jutebeutel, z.B. unseren Care or Die Beutel oder einen Rucksack wie z.B. unser neues Lieblingsstück von Frija Omina. Verzichtet auf dem Weg zur Arbeit auf den obligatorischen Coffee-To-Go Becher und benutzt stattdessen einen wiederverwendbaren Becher von Zuperzozial. Übrigens sehen diese eh wesentlich stylischer aus. Und aus dem persönlichen Lieblingsbecher schmeckt der Kaffee noch viel besser.

Auch beim Wasser trinken kann jeder seinen Beitrag leisten. Anstatt sich mit Wasserflaschen abzuschleppen, kann man einfach auf Leitungswasser umsteigen. Dafür haben wir tolle Flaschen von Soulbottles oder retap.

Diese haben viele Vorteile: Wasser aus der Leitung ist 4000 x günstiger als in abgefüllter Form. Es ist das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland  und seine Ökobilanz gegenüber Flaschenwasser fällt 1000 x besser aus.

3) Recycle

Zu guter letzt ist Recycling eine Alternative, um Ressourcen zu sparen. Mülltrennung ist hier der erste Schritt. Nur so kann der anfallende Plastikmüll überhaupt in den Recycling-Kreislauf gelangen und wiederverwertet werden.

Inzwischen gibt es besonders Schmuck und Taschen in allen Variationen, die aus recycelten Produkten hergestellt werden. Aber auch Jacken können z.B. aus recycelten PET-Flaschen hergestellt werden.

Eine Übersicht von Produkten mit denen ihr euren Plastikkonsum reduzieren könnt findet ihr hier.

Wanja

SUPER(GOOD)FOOD – Grüne Smoothies erklärt von Marcus Schall + Gewinnspiel

Das Wetter ist grau, die Temperatur eiskalt und jeder schnieft sich von der letzten Erkältung zur nächsten Grippe. Um dem zu entgehen, habe ich nach Alternativen gesucht, die mir nicht nur über diesen Winter helfen, sondern im besten Falle längerfristig positive Auswirkungen auf meine Gesundheit haben.
Das Internet ist groß und weiß alles, und so wurde schnell klar, dass eine gesunde Ernährung der Schlüssel ist. Nichts wirklich Neues, aber es gibt da einen neuen Trend, der ganz besonders gut zu funktionieren scheint: Green Smoothies.
Es klingt einfach, gut und zugegebenermaßen erstmal nicht so lecker. Trotzdem angefixt von der Idee, hab ich einen Green Smoothie Workshop beim Profi Marcus Schall (auch bekannt als „Hulk“) besucht und mal genauer nachgefragt:

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Mimi: Marcus, erstmal kurz zu dir. Was macht dich zum Experten für Green Smoothies?

Hulk: Moin Mimi, erstmal vielen Dank dafür, dass du zu meinem Workshop gekommen bist, freut mich sehr. Was macht mich zum Experten für grüne Smoothies? Nun, das Wort „Experte“ mag ich eigentlich nicht so gerne. Klingt mir zu sehr nach Werbesprache. Aber ich glaube, dass ich mich ganz gut auskenne. Durch meinen Sport – seit ich 14 bin betreibe ich Fitness- und Krafttraining und habe auch recht früh angefangen, als Trainer zu arbeiten – beschäftige ich mich intensiv mit Ernährung. Zunächst „nur“ mit den Ansätzen der Sporternährung, später dann mehr und mehr mit Möglichkeiten der wirklich gesunden Ernährung. Während meiner zahlreichen Auslandsreisen (in den letzten Jahren habe ich im internationalen Vertrieb gearbeitet) habe ich, vor allem in den USA, viele neue Trends kennengelernt. Unter anderem eben auch jene grünen Smoothies. Im letzten Jahr habe ich meine eigene Ernährungsweise noch einmal grundlegend hinterfragt und umgestellt, dies führte dann auch mehr oder weniger zufällig zu meinem Projekt „SUPER(GOOD)FOOD”. Grüne Smoothies waren dabei eines der Dinge, deren Wirkungen mich am nachhaltigsten beeindruckt haben. Daher habe ich mich in diesen „grünen Dschungel“ ganz tief eingearbeitet.

Mimi: Ich ernähre mich eigentlich nicht ungesund. Zumindest esse ich täglich Obst und Gemüse. Warum sind denn Green Smoothies so gesund?

Hulk: Damit bist du schon einmal auf einem sehr guten Weg. Erfahrungsgemäß sieht es aber bei vielen Menschen anders aus. Die bekannten „5 am Tag“ erreicht nicht jeder. Selbst manche Sportler bekommen das oftmals nicht hin. Einige auch eher mit Obst und weniger mit Gemüse. Dabei enthält gerade dieses sehr viele der überaus wichtigen Mikronährstoffe. Die meisten Menschen nehmen nämlich reichlich Makronährstoffe, also Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette auf, achten aber nicht wirklich auf die richtige Zufuhr der wichtigen Mikronährstoffe (z.B. Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme, etc.). Der grüne Smoothie kann hier auf bequeme Art und Weise für Abhilfe sorgen.
Grüne Smoothies gehen auf Victoria Boutenko zurück. Aufgrund von Erkrankungen innerhalb ihrer Familie experimentiere sie mit vielen Ernährungsformen (u.a. Rohkost). Irgendwann verglich sie die Ernährungsweise von Schimpansen mit der von uns Menschen. Obwohl wir uns genetisch sehr ähnlich sind (99% Übereinstimmung der Gene) ist unsere Ernährungsweise gänzlich unterschiedlich. Frau Boutenko fiel auf, dass Schimpansen wesentlich mehr grüne Pflanzen und Blätter zu sich nehmen.

Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass Blattgemüse und vor allem Blätter (welche oft noch im Supermarkt entsorgt werden) über eine extrem hohe Nähr- und Vitalstoffdichte verfügen. Teilweise enthalten die Blätter dabei exponentiell mehr Inhaltsstoffe als die Knolle. Zum Beispiel Rote Beete, aber auch bei anderen Blättern ist dies der Fall. Leider schmecken die Blätter, aufgrund der Vielzahl ihrer gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe, vergleichsweise bitter. Zudem ist ihre feste Struktur eine Herausforderung für unser Gebiss. 2004 hatte Frau Boutenko dann die zündende Idee und kombinierte frischen Salat mit Früchten und Wasser in einem Mixer. Der Green Smoothie war somit offiziell „erfunden“.
Der grüne Smoothie ist eine echte Ernährungsinnovation, dieses Getränk kann unsere Ernährungsweise revolutionieren. Dieser „HULK“ unter den Smoothies gibt uns die Möglichkeit, hochwertige Pflanzeninhaltsstoffe einfach, bequem und vor allem in relevanten Mengen aufzunehmen. Dabei liefert er im Prinzip alles was der Körper benötigt und ist für alle Altersstufen und sogar für „Salatskeptiker“ geeignet.

Aufgrund der Zugabe von leckeren und frischen Früchten gibt es, je nach Mengenverhältnis der gewählten Zutaten, keine Geschmackseinbußen. Für Obst- und Gemüsemuffel gibt es also ab sofort, auch aufgrund der superleichten und schnellen Herstellung, echt keine Ausreden mehr.

Mimi: Ich bin selbst kein großer Rohkostfan, aber theoretisch könnte ich doch dann auch Rohkost essen, oder?

Hulk: Könntest du und solltest du auch. Zumindest mal ab und zu. Rohkostsalate sind eine weitere Variation des gesunden Speiseplans, relativ einfach zuzubereiten und schmecken sehr lecker. Die richtigen Öle und Gewürze sind hier meiner Meinung nach der Schlüssel. Falls du dazu Rezepte und Anregungen brauchst, schaue gerne mal auf meine Seite. Allerdings verträgt nicht jeder Mensch Rohkost, vor allem nicht am Abend. Kleiner Tipp am Rande: Mit kleinen Mengen beginnen, beispielsweise mit einem leichten Rohkostsalat als Vorspeise. Damit schlägt man übrigens gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen liefert der Salat vorweg wichtige Mikronährstoffe, zum anderen sorgt er, vor allem mit einer kleinen Pause zwischen den Gängen, für ein Sättigungsgefühl. Vom folgenden Hauptgericht essen wir so weniger.
Der Vorteil des grünen Smoothie liegt zum einen in seiner einfachen und schnellen Zubereitung, zum anderen aber auch darin, dass er in den meisten Fällen besser verträglich ist als ein Rohkostsalat. Aufgrund der Zerkleinerung im Mixer werden die harten Zellwände der Pflanzenteile aufgeschlossen und die wertvollen Inhaltstoffe so leichter vom Körper aufgenommen.

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Mimi: Jetzt mal zum Geschmack. Hast du Tipps, wie man einen grünen Smoothie so hinbekommt, dass er nicht nach grüner Wiese schmeckt, sondern lecker und erfrischend, so dass ihn auch Gemüsemuffel und z.B. Kinder mögen?

Hulk: Klar. Sonst wäre ich doch nicht der „Experte“, oder? Letztendlich ist es wie mit allen Dingen im Leben, man muss für sich selbst den richtigen Weg finden und sicherlich auch ein wenig ausprobieren. Ich persönlich finde, dass man auch den grünen Smoothie nicht zu dogmatisch betrachten sollte. Grundsätzlich sagt man, dass ein Green Smoothie ein festes Verhältnis der Anteile haben sollte: 50% Pflanzengrün, 50% Frucht und etwas Wasser. Kombiniert mit dem richtigen Obst schmeckt das so schon sehr lecker. Wenn man es dann noch etwas süßer mag kann man z.B. etwas mehr Obst verwenden, oder Wasser und Saft kombinieren. Der Smoothie enthält dann zwar etwas mehr Fruktose, ist aber immer noch sehr gesund. Und es ist definitiv besser als gar keinen grünen Smoothie zu trinken.

Mimi: Kann man zum Einstieg auch erstmal mit einem normalen Mixer oder Pürierstab starten oder brauche ich ein Profigerät zum zerkleinern?

Hulk: Klar, das empfehle ich sogar. Ein richtiger Profimixer ist nämlich leider sehr teuer. Also ganz klar eine Investition, die gut überlegt sein sollte. Allerdings kann man nur mit diesem auch die „richtigen“ Green Smoothies zubereiten. Günstige Mixer verfügen oft nicht über die notwendige Leistung, um die harten Zellwände der Pflanzen aufzubrechen. Dabei ist übrigens weniger die reine Motorleistung, sondern eher die Umdrehungszahl entscheidend. Schwache Geräte benötigen für die effektive Zerkleinerung zu lange und laufen zudem oftmals heiß – die gesunden Inhaltsstoffe werden dadurch zerstört. Hochwertige Geräte sind speziell für diesen Einsatzzweck konstruiert und liefern ein perfektes Ergebnis. Ganz nebenbei gelingen darin auch die cremigsten Smoothies.

Zum Einstieg in den „grünen Dschungel“ muss es aber nicht gleich ein Hochleistungsgerät sein. Wer also einen einfachen Mixer zuhause hat, kann mit diesem beginnen und die Zutaten gegebenenfalls an die Leistungsfähigkeit des Mixers anpassen. Also weniger harte Ingredienzien verwenden. Zum Beispiel Babyspinat statt Grünkohl. Es müssen ja nicht gleich ganze Avocados mit Kern zerkleinert werden. Sofern das alte Gerät dann irgendwann aufgrund der Vielzahl grüner Smoothies den Dienst quittiert, lohnt es sich über ein Profigerät nachzudenken. Hier empfehle ich dann ganz klar den Vitamix. Für grüne Smoothies gibt es kein besseres Gerät. Ganz nebenbei beträgt die Garantiezeit 82 Monate.

Mimi: Worum geht es, neben grünen Smoothies, sonst noch so bei SUPER(GOOD)FOOD?

Hulk: SUPER(GOOD)FOOD ist irgendwie die logische Konsequenz meines eigenen Werdegangs. Neben meinem Interesse für alles was mit gesunder und zielgerichteter Ernährung zu tun hat war – bedingt durch meinen Vertriebsjob – auch das Essen unterwegs bzw. der generelle Zeitaufwand für gesunde Ernährung immer auch ein Thema. Daher möchte ich wirklich praxiserprobte Infos, Tipps und Tricks für eine gesunde & unkomplizierte Ernährung weitergeben. Und zwar sowohl für Sportler als auch, was meiner Meinung nach noch viel wichtiger ist, für „Nicht-Sportler“. Es geht mir vor allem auch um Alternativen zu Fertigprodukten und/oder Fast Food. Viele Menschen sind dahingehend immer noch zu unkritisch und glauben den Aussagen auf der Verpackung. Oder lesen diese gar nicht erst. Dabei ist frisches und gesundes Essen auch mit einem vergleichsweise geringen Zeitaufwand möglich. Zudem ist diese Zeit ja auch sehr gut investierte Zeit.
SUPER(GOOD)FOOD ist dabei nicht zwingend vegetarisch oder vegan, allerdings basiert dieser meiner Meinung nach optimale Ernährungsstil zu großen Teilen darauf. Vollwertige Ernährung mit veganem Hintergrund quasi.
Total überrascht hat mich, wie schnell das Ganze losging. Die offizielle Seite ist jetzt knapp 3 Wochen online und seitdem sind so viele spannende Dinge geschehen. Unter anderem startet im Februar ein gemeinsames Projekt mit Jérôme Eckmeier. Infos dazu gibt es auf unseren Facebook-Seiten.

Mimi: Vielen Dank für das Interview!

Hulk: Sehr gern‘ geschehen, liebe Mimi! Hat echt Spaß gemacht! Ich habe übrigens noch etwas für dich… Den Original „Avocadostore Avocado Breakfast Smoothie“ mit Kokoswasser. (siehe Kasten weiter unten)

Mimi: Klasse, vielen Dank. Das können wir gerne öfter machen. :)

Fazit: Auf dem dreistündigen Workshop haben wir verschiedene Varianten von Smoothies ausprobiert. Besonders gut gefallen hat mir, dass es so viele Hintergrundinfos (zu Superfood, Ernährung, Einkauf, Qualität, Geräte uvm.) gab, und dass ALLE Smoothies, die wir gemacht haben, tatsächlich geschmeckt haben.

Auch zu Hause, habe ich seitdem bereits ohne große Mühe verschiedene Smoothies probiert und werde das auch weiterhin öfter mal machen. Wenn man den Dreh einmal raushat, kann man auch viel mit dem Geschmack experimentieren und z. B. Ingwer oder Chili hinzufügen. Rezepte braucht man dafür nicht, nur das Verhältnis von Obst und Gemüse und Flüssigkeit muss eben stimmen.

GEWINNSPIEL

Wir verlosen 3 Plätze für den nächsten Green Smoothie Workshop mit Marcus am 23. Februar von 11-14 Uhr im Happenpappen in Hamburg.
Schreibt uns bis 13. Februar um 12 Uhr an info@avocadostore.de mit dem Betreff: Hulk.

Die Gewinnerinnen stehen fest und wurden von uns benachrichtigt.

Weitere Infos von und über Marcus Schall und viele Tipps zum Thema SUPER(GOOD)FOOD und grüne Smoothies gibt es bei Facebook oder auch unter hulk@supergoodfood.de

Für alle Hamburger, die Lust haben einen Green Smoothie Workshop zu besuchen: Infos und Termine findet ihr unter anderem hier.

Superfood online kaufen kann man auch bei Avocado Store hier.

Rezept

Why is this a super(good)food:

  • Avocados haben einen hohen Gehalt an essentiellen Aminosäuren und liefern zudem komplexe Kohlenhydrate (hoher Sättigungswert bei geringem Blutzuckeranstieg) und wichtige Fettsäuren. Außerdem enthalten sie einen hohen Anteil unverdaulicher Faserstoffe und regen daher die Verdauung an. Avocados bieten dazu ein breites Spektrum an Mineralstoffen und Spurenelementen (u.a. Kalium, Magnesium, Phosphor, Calcium, Eisen, Kupfer und Mangan) und Vitaminen (u.a. Provitamin A, Vitamin C, D, E, K und viele B-Vitamine.
  • Avocados enthalten außerdem Tryptophan, eine essentielle Aminosäure aus der unser Körper das „Schlafhormon“ Melatonin herstellt. Also ideal z.B. auch für das Abendessen, z.B. in Form eines Salates.
  • Das Kokoswasser ist isotonisch und liefert wichtige Elektrolyte
  • Der Feldsalat liefert eine Vielzahl wichtiger Mikronährstoffe. Beispielsweise hat er den höchsten Vitamin-C-Gehalt aller Salatsorten. Außerdem enthält er Jod, Vitamin A, Phosphor, Calcium und Folsäure. Das alles bei gerade mal 14 Kcal pro 100g
  •  Spinat liefert u.a. Eisen, Lutein, Kalium, Magnesium, Vitamin C und Beta-Carotin. Außerdem enthält er Nitrat, welches im Körper zu NO (Stickstoffmonoxid) umgewandelt wird. NO ist u.a. wichtig für den Sauerstofftransport im Blut.
  • Die Banane liefert viele komplexe Kohlenhydrate und versorgt uns so mit Energie
  • Hanfsamen liefern wichtige Aminosäuren und gesunde Fettsäuren, der Leinsamen ebenfalls gesunde Fettsäuren und Ballaststoffe
  • Matchapulver liefert u.a. viele Antioxidantien (u.a. das hochwirksame EPCG)

♥ Valentinstag Gewinnspielaktion ♥

Habt ihr auch genug vom alljährlichen Valentinstag-Kitsch?

Macht mit bei unserer Fotoaktion und schickt uns euer Foto, auf dem Ihr die Klischee-Geschenke rote Rosen, Pralinen oder Schmuck liebevoll auf die Schippe nehmt.
Es gibt zwei tolle Pakete mit schönen Produkten aus dem Avocado Store zu gewinnen.

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Alle Beiträge werden auf der Avocado Store Facebook-Seite zu sehen sein. Mit euren Likes könnt ihr auf Facebook für euren persönliche Favoriten stimmen und damit entscheiden, an wen der Publikumspreis gehen soll.
Das zweite Gewinnerfoto wird direkt von der Avocado Store-Jury gekürt.

So könnt ihr mitmachen:

Schickt eure Beiträge bis zum 14. Februar um 12 Uhr an info@avocadostore.de.

Die Gewinner werden an dieser Stelle und auf Facebook bekanntgegeben.

Wir sind gespannt auf eure Ideen!

Interview mit Patrick Bolk, Herausgeber von “Ab heute vegan” + Gewinnspiel

Patrick Bolk schreibt seit 2008 den Blog „Berlin is(s)t Bio“, der sich mit Berliner Bio-Gastronomie beschäftigt. Weiterhin schreibt er seit 2011 gemeinsam mit zehn anderen Bloggern einen der meistgelesenen Vegan-Blogs und Online Magazine, »Deutschland is(s)t vegan«.

Im Sommer 2013 hat Patrick gemeinsam mit der DIV Redaktion das Buches “Ab heute vegan” veröffentlicht.
Das Buch ist ein prima Ratgeber für alle, die anfangen, sich mit dem Thema Veganismus auseinanderzusetzen. Auf sympatische Art und Weise werden dem Leser Tipps, Motive, Argumente, kurzum das komplette Rüstzeug für seine vegane Zukunft, vermittelt.

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AS: Wie ist das Feedback auf das Buch ausgefallen? Welche Leserreaktionen haben bei dir etwas ausgelöst oder dich überrascht?

PB: Das Feedback ist total positiv ausgefallen, ich bin wirklich überwältigt von den vielen schönen Rückmeldungen. Am großartigsten ist, dass einige Menschen uns geschrieben haben, Ab heute vegan habe sie davon überzeugt, es mit der veganen Lebensweise zu probieren – genau dafür haben wir dieses Buch geschrieben. Schön, dass es so gut ankommt und vielen tatsächlich bei der Umstellung hilft.

AS: Was hat dich persönlich zum Veganismus gebracht und wie hat er deinen Alltag verändert?

PB: Ich hatte mich in den letzten 10 Jahren immer wieder mit dem Thema Ernährung beschäftigt, angefangen mit dem Kauf von Bio-Lebensmitteln. Besonders beim Fleisch war ich da absolut konsequent. Meinen Fleischkonsum hatte ich stets weiter reduziert, mich zunehmend gesünder ernährt. Irgendwann las ich dann das Buch “Tiere essen” von Jonathan Safran Foer, das mir sehr zu denken gegeben hat, denn auch wenn ich auf “Bio” umgestellt hatte, so wurden doch Tiere für meinen “Genuß” getötet, die zuvor auch nur wenig besser gehalten wurden als solche in konventioneller Haltung.
Als ich mich dann endlich auch mal mit den Begleiterscheinungen der Milchindustrie beschäftigte und schließlich Filme bei Youtube sah, in denen Menschen riesige Haufen getöteter Küken (die am Tag ihrer Geburt als männlich identifiziert wurden, und somit nicht als Legehenne zu nutzen waren) in Container schaufelten, hat mir das endgültig die Augen geöffnet. Ich wollte nicht mehr mit dafür verantwortlich sein, dass so mit anderen Lebenwesen umgegangen wird, damit wir ein paar Minuten Gaumenfreude empfinden – die war mir damit nachhaltig vergangen. Ich beschloss, ab sofort vegan zu leben, und diese Entscheidung war ganz sicher einer der besten in meinem Leben – bereut habe ich sie nicht einen Tag, im Gegenteil: Sie hat mein Leben extrem bereichert.

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AS: Welche auf den Veganismus zurück zu führenden körperlichen und seelischen Veränderungen hast du bei dir feststellen können?

PB: Jede Menge. Gesundheitlich geht es mir ganz hervorragend. Ich bin quasi nie krank, selbst wenn alle um mich herum schniefen und husten, geht das in der Regel an mir vorbei. Meine Blutwerte nach 2,5 Jahren veganer Ernährung sind schlichtweg perfekt – keine Mangelerscheinungen, alles so wie es im besten Falle sein sollte. Auch wenn ich in erster Linie aus ethisch-moralischen Gründen Veganer geworden bin, so besitze ich inzwischen auch ein deutlich ausgeprägteres Gesundheitsbewusstsein. Es braucht schlichtweg keine tierischen Produkte, um gesund zu bleiben; im Gegenteil werden viele Menschen nicht zuletzt aufgrund ihres hohen Verzehrs an tierischen Fetten krank.

Die seelischen Veränderungen sind fast noch gravierender. Ich wünschte, ich hätte mich früher der Realität gestellt, mir klar gemacht, welche Konsequenzen mein Konsum mit sich bringt. Wen ich mir heute noch einmal den Film “Earthlings” anschaue, wird mir das wieder schmerzlich bewusst. Wir alle lieben Hunde oder Katzen, und würden für deren Wohlbefinden fast alles tun. Wir regen uns auf, wenn Straßenhunde in Rumänien getötet werden – gleichzeitig lässt uns kalt, wenn hinter hohen Mauern andere Tiere, die genauso einen Anspruch auf Leben haben wie wir, auf grausamste Weise gehalten und getötet werden. Zumindest wollen wir das nicht sehen, verschließen gerne die Augen vor der Realität. Ich kann nur jedem raten, sich der Realität zu stellen. Außerdem gibt es eine besonders gute Nachricht: Vegan zu leben macht Spaß und schmeckt mindestens genauso gut. 

AS: Das Buch ist ein voller Erfolg. Was ist dein nächstes Ziel, das du vor Augen hast?

PB: Ich betreibe natürlich weiterhin den Blog Deutschland is(s)t vegan, außerdem wird “Ab heute vegan im Frühling als Hörbuch erscheinen. Last but not least habe ich soeben einen Vertrag für ein neues Buch unterschrieben, das ich in den nächsten Monaten schreibe. Es wird diesmal stärker um’s Kochen gehen. Erscheinen wird das Buch im September 2014. Es gibt also eine Menge zu tun.  

AS: Patrick, wir danken dir für das interessante Gespräch.

GEWINNSPIEL

Wir verlosen zwei Exemplare des Buchs “Ab heute vegan”!

Um am Gewinnspiel teilzunehmen schreibt uns in den Kommentaren euren besten Tipp für den Umstieg in ein veganes Leben. Bis 30. Januar um 12 Uhr könnt ihr mitzumachen.

Die Gewinner stehen fest:

Jeweils ein Buch geht an Valentines Corpse und an Kim. Herzlichen Glückwunsch!

Der Avocado Store Adventskalender: 24. Türchen

Juhu, endlich ist Weihnachten da!

Wir freuen uns sehr, sind aber auch etwas traurig, heute das 24. und damit letzte Türchen des Adventskalenders zu öffnen.

Heute gibt es einen 30 EUR Gutschein zu gewinnen, den ihr entweder verschenken oder euch dafür selbst etwas Tolles aus dem Avocado Store aussuchen können.

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So könnt ihr gewinnen:

Schickt uns bis 25. Dezember um 10 Uhr eine Email mit dem Betreff “24. Türchen Geschenkgutschein 30″ an info@avocadostore.de.

Wir benachrichtigen den Gewinner oder die Gewinnerin per Email.

Der Avocado Store Adventskalender: 23. Türchen

Das 23. Türchen des Avocado Store Adventskalenders bringt euch einen 20 EUR Geschenkgutschein.

Ein toller Gewinn für alle, die noch in letzter Minute ein Geschenk brauchen. Bei Deutschlands größtem Online Marktplatz für grüne Produkte haben ihre Lieben die Möglichkeit, Ihr nachhaltiges Wunschprodukt aus fast 40.000 Produkten auszuwählen.

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So könnt ihr gewinnen:

Schickt uns bis 24. Dezember um 10 Uhr eine Email mit dem Betreff “23. Türchen Gutschein” an info@avocadostore.de.

Wir benachrichtigen den Gewinner oder die Gewinnerin per Email.

Der Avocado Store Adventskalender: 22. Türchen

Heute mal was für die Kleinen.

Hinter dem 22. Türchen des Avocado Store Adventskalenders versteckt sich ein Kinder Kapuzenpulli von Continental Clothing aus GOTS zertifizierter Baumwolle.

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Wir verlosen heute ein Exemplar:

Schickt uns bis 23. Dezember um 10 Uhr eine Email mit dem Betreff “22. Türchen Kinderpulli” an info@avocadostore.de.

Der Gewinner oder die Gewinnerin bekommt von uns eine Email.