Avocado Store goes altonale DESIGNgift

Anfang November noch nichts vor? Wir haben einen Vorschlag:

Die 5. altonale DESIGNgift findet wieder in Hamburg statt!

Worum geht’s?

Am 1. und 2. November laden rund 100 Designer und Labels aus Altona, Hamburg und ganz Deutschland zum Entdecken, Stöbern und Shoppen ein.

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Geboten wird Handgemachtes, Kreatives und Erlesenes mit nachhaltigem Anspruch. Auch wir von Avocado Store sind dabei und präsentieren ausgewählte Stücke aus unserem Sortiment.

Begleitet wird das Ganze von netter Musik, leckerem Essen und entspannter Stimmung.

Wo? Cruise Center Altona am Fischmarkt Altona, Van-der-Smissen-Straße 5, 22767 Hamburg

GEWINNSPIEL: Wir verlosen 5 x 2 Eintrittskarten für die altonale DESIGNgift. Wer gewinnen möchte, schreibt uns bis 29. Oktober eine Nachricht mit dem Betreff “DESIGNgift” an info@avocadostore.de.

Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Besuch!

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Handtasche gekauft ✓ Schulkind geholfen ✓

Sieht man die Taschen und Accessoires von Beliya, fällt es schwer zu glauben, dass es sich um Upcycling-Produkte handelt. Und es kommt noch besser: Mit jedem Kauf eines Beliya-Produktes unterstützt man Schulkinder in Entwicklungsländern. Wie genau, das verraten uns die zwei Gründerinnen im Interview:

AS: Hallo Annika, hallo Andrea, wer steckt hinter beliya und wie seid ihr auf die Idee gekommen, Taschen mit einem guten Zweck zu verbinden?

beliya: Während einer Forschungsarbeit im Rahmen unserer Doktorarbeit sahen wir mit eigenen Augen, dass der Schulbesuch für Kinder in Entwicklungsländern der Schlüssel für eine bessere Zukunft und ein selbstbestimmtes Leben ist. Daher entschlossen wir uns vor zwei Jahren, Kindern in Afrika mit Handtaschen und Accessoires eine bessere Zukunft durch Bildung zu ermöglichen. Seit September 2012 verkaufen wir diese schönen Taschen und Accessoires nun endlich online, in ausgewählten Läden (Hamburg, München und Berlin) und bei euch auf avocadostore.de. ;-)

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AS: Wie genau unterstützt man jetzt durch einen Kauf eurer Produkte Schulkinder in Entwicklungsländern?

beliya: Mit jedem Kauf einer Tasche oder eines Accessoires unterstützt man ein Kind in einer unserer Partnerschulen in Namibia, Tansania und Burundi für 1 Schuljahr. Auf unserer Seite kann man das jeweilige Kind via eines Steckbriefs und Fotos “kennenlernen”.

AS: Wie entscheidet ihr, welche Kinder und Schulen unterstützt werden?

beliya: Mittlerweile haben wir sehr enge persönliche Beziehungen mit unseren Schulen aufgebaut. Wir arbeiten ausschließlich mit gemeinnützigen Stiftungen und Vereinen zusammen, die bestimmt Kriterien erfüllen. Uns ist sehr wichtig, dass die Gelder auch wirklich bei den Kindern ankommen. Es arbeiten hauptsächlich Ehrenamtliche in den Projekten, wichtig ist auch, dass diese langfristig und nachhaltig sind. Unsere Unterstützung kommt vor allem bedürftigen Kindern zugute. 

AS: Eure Produkte werden ja aus sogenannten Upcycling-Materialien hergestellt, wie funktioniert das?

beliya: Zum einen verarbeiten wir hochwertige, weiche Sofaleder-Retouren. Zum Anderen kombinieren wir diese mit Überschüssen von Designerstoffen. Wir produzieren in der EU in einem Betrieb in Ungarn, der von Frauen geführt wird und in dem 90% weibliche Facharbeiterinnen arbeiten. Unsere zwei neuesten Taschen BELIEVE und CHANCE wurden in Italien in einer kleinen Näherei gefertigt. Dort gibt es faire Arbeitsbedingungen und geregelte Arbeitszeiten. Die Qualität ist toll und dort wird jede Tasche in feinster Handarbeit hergestellt.

AS: Wie seid ihr auf den Namen beliya gekommen? Hat er eine besondere Bedeutung?

beliya: beliya kommt aus dem Lateinischen “belli” schön/hübsch. Unser Motto begoodbebeautiful bringt es auf den Punkt. Wir wollen mit schönen Taschen und Accessoires gemeinsam mit unseren Kundinnen die Welt ein Stückchen besser machen.

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AS: Was ist eigentlich euer persönliches Lieblingsprodukt?

beliya: Andreas Favorit diesen Herbst/Winter ist die PROMISE Tasche Taupe und Annika trägt die BELIEVE Tasche Schwarz das ganze Jahr. Da geht für Kind & Kegel einfach alles rein.

AS: Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

Alle Taschen und Accessoires von Beliya bekommt ihr hier über avocadostore.de.

ökoRAUSCH Festival – Design meets Nachhaltigkeit

Von 28. September bis 5. Oktober findet in Köln das ökoRAUSCH Festival statt.

Das Festival möchte seine Besucher für die kreative Seite von Nachhaltigkeit begeistern und Lust am Mitmachen und Querdenken wecken. Geboten wird ein vielfältiges Programm mit Messe, Vorträgen, Ausstellung und vielen Workshops zum Mitmachen. Zusätzlich zum Kernprogramm im Forum VHS im Rautenstrauch-Joest-Museum finden in ganz Köln begleitende Veranstaltungen statt.

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Das diesjährige ökoRAUSCH Festival steht unter dem Leitmotiv »create«. Es sollen Wege aufgezeigt werden, Nachhaltigkeit im Alltag zu leben und die Welt und die Zukunft aktiv mitzugestalten. Upcycling, Urbanes Gärtnern, Geld und Ethik – jeder der sechs Festivaltage steht dabei unter einem eigenen Motto und beleuchtet das Thema »create« aus einer anderen Perspektive.

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Ein Großteil der Veranstaltungen sind für Besucher kostenlos, es lohnt sich also, vorbeizuschauen! Alle Informationen zum ökoRAUSCH Festival und das diesjährige Programm findet ihr hier.

Sollten wir noch mehr Wasser sparen?! – ein Plädoyer für mehr Wasserverbrauch

Bei Umwelt-Themen ist nicht immer alles schwarz oder weiß, auch wenn wir das manchmal gerne hätten.

Dies beweist der folgende Gastbeitrag von Sebastian von hydrophil:

Bei unserem geliebten Wasser herrscht seit Jahrzehnten der Sparzwang: Überall auf der Welt gibt es Probleme mit Wasserknappheit – selbst in Europa, insbesondere in Portugal oder auch Spanien. Uns Menschen in Deutschland wurde lange erklärt und immer wieder eingetrichtert, wir müssten unbedingt Wasser sparen, die Spartaste an der Toilette nutzen, das Wasser beim Zähneputzen abstellen, usw. – alles der Umwelt zuliebe.

Tatsächlich ist es aber so, dass dort, wo Wasserknappheit herrscht, nicht selten weiter damit geprotzt wird, für Hydrokulturen, für Golfplätze und Pools, während andernorts schlicht so wenig Wasser vorhanden ist, dass es ohnehin kaum nutzbar ist.

Im Land des aktuellen Fußball-Weltmeister gilt beides jedoch absolut nicht, wir sind momentan mit Wasserreichtum gesegnet. Es gibt ausreichend Niederschlag, eine funktionierende Kanalisation und hervorragende Wiederaufbereitungsanlagen. Eine Ausbeutung natürlicher Ressourcen findet hierdurch praktisch nicht statt – allenfalls durch teures Quellwasser aus den äußersten Winkeln der Welt, das teuer herangeschafft werden muss. Dabei wäre Leitungswasser die ökologisch sinnvollste und die den Geldbeutel am Meisten schonende Methode. Aber das ist ein anderes Thema mit dem man ohne Problem seitenweise Blogs und Artikel füllen könnte, u.a. wird hier das Thema aufgegriffen.

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Jetzt aber zurück zum Stichpunkt „Wasser sparen“.

Hierzulande ächzen die Wasserbetriebe inzwischen schon unter dem so erfolgreichen Wassersparen der Deutschen. Aufbereitungsanlagen brauchen schließlich Abwasser zum Arbeiten, auch die Kanalisation funktioniert nur bei ausreichender Auslastung.

Die Deutschen sparen aber bereits so viel Wasser, dass der Effekt sich langsam ins Gegenteil zu verkehren beginnt. Die damit verbundene Infrastruktur könnte letztendlich unter der zu geringen Auslastung zusammenbrechen. Und auch das Argument des Geldsparens für den Einzelnen läuft dadurch ins Leere: Die Infrastruktur muss gewartet und Instandgehalten werden, selbst wenn sie nicht voll ausgelastet ist. Die Gebühren für Kläranlagen und Kanäle bleiben hierdurch konstant, folglich steigt lediglich der Preis pro Liter an, wenn weniger verbraucht wird. Sparen alle gleich viel Wasser, bleibt der Endpreis, den alle zahlen, demnach ebenso konstant.

Die Kläranlagen haben inzwischen teils so wenig Abwasser zur Verfügung, dass die Klärung nicht mehr funktioniert, zum Beispiel weil die eingesetzten Bakterien nicht mehr damit klarkommen. Dann müssen zusätzliche Ressourcen aufgewendet werden – sowohl relativ, pro Liter, als auch absolut, pro Anlage. Eine halb-ausgelastete Kläranlage braucht halt mindestens denselben Einsatz von Ressourcen, um das Wasser zu klären, meist sogar deutlich mehr, weil das vorhandene Wasser nun einmal sehr viel stärker verunreinigt ist und das vorhandene System unter dieser Last zusammenbricht.

Somit ist Wasser zu sparen grundsätzlich eine gute Idee, gerade, wenn die natürlichen Ressourcen überbeansprucht werden – eine Unterbeanspruchung auf Kosten der Infrastruktur hingegen kann sich auf Dauer als ebenso fatal erweisen.

Unsere Tipps:

Wasser aus dem Hahn

Eine generell gute Idee ist es, Wasser aus dem Hahn zu trinken, anstatt teuer herbei geschafftes Tafelwasser. Das ist nicht nur in Deutschland möglich, sondern auch in anderen europäischen Ländern. In Altbauwohnungen stellen Bleileitungen ein mögliches Problem dar. In manchen Städten kann man deshalb das Wasser aus dem Hahn für wenig Geld analysieren lassen. In Hamburg ist die Bleianalyse kostenlos für Schwangere und Eltern mit Säuglingen.

Im Urlaub

Vor dem nächsten Urlaub empfiehlt es sich, zu recherchieren, wie die Wassersituation vor Ort ist. Gerade als Tourist sollte man die örtlichen Gegebenheiten und Beschränkungen respektieren und nicht zur Wasserknappheit beitragen.

Vielen Dank an Sebastian für den interessanten Beitrag!

KlimaTeller – der leckere Klimaschutz

Das Projekt KlimaTeller verbindet Klimaschutz mit Genuss. Initiiert wurde es von Studierenden und Doktoranden der Uni Hamburg, umgesetzt wird es bereits seit Juni 2011 in den Hamburger Mensen und zahlreichen großen Unternehmen bundesweit (u.a. Tchibo, Otto oder TUI). Alle Projektpartner bieten regelmäßg klimaschonende Aktionsgerichte an, bei denen auf die größten Klimasünder unter den Lebensmitteln gezielt verzichtet wird. Die Kriterien für einen KlimaTeller sind: Kein “rotes” Fleisch und keine Milchprodukte mit einem absoluten Fettgehalt von mehr als 15%. Das Ergebnis: Bislang konnten so rund 1.500 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden.

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Die Menschen hinter KlimaTeller ©KlimaTeller

Wir haben Sina von KlimaTeller interviewt, um zu erfahren, wie Klimaschutz auf den Tellern landet:

AS: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, den Speiseplan von Mensen, Kantinen & Co. mal eben auf den Kopf zu stellen?

KT: Wir haben uns durch unser Studium schon immer viel mit dem Thema Klimawandel beschäftigt und mit Sorge beobachtet, dass in vielen Bereichen des Alltags kaum etwas getan wird. Also haben wir geguckt, wo besonders hohes Potential zur Einsparung besteht. Das ist definitiv der Bereich der Ernährung. Dann haben wir überlegt, wie man dort die schlechte Bilanz verbessern kann. Wir haben genauer hingeschaut, Studien unter die Lupe genommen und auf dieser Grundlage die KlimaTeller-Kriterien erarbeitet. Glücklicherweise war das Studierendenwerk recht schnell von der Idee überzeugt und bereit, den Pionier zu spielen. So hatten wir gleich zum Start rund 11.000 KlimaTeller jede Woche. Das war eine tolle Motivation, um das Projekt weiterzutreiben.

AS: Wie wird eure Idee von „den Essenden“ aufgenommen?

KT: Überwiegend positiv. Viele sind sehr interessiert an den Hintergründen und auch überrascht, wenn sie hören, dass z.B. auch Käse vergleichsweise klimaschädlich ist. Dass Fleisch keine gute Klimabilanz hat, wissen die meisten. Neu ist für vielen, dass es klimatechnisch Unterschiede bei den Fleischsorten gibt. Geflügel ist ja z.B. hinsichtlich der Klimabilanz moderat.

Wie klimaschädlich sind verschiedene Lebensmittel?

Wie klimaschädlich sind verschiedene Lebensmittel? ©KlimaTeller

AS: Wen wollt ihr mit dem Konzept “KlimaTeller” erreichen?

KT: Die Idee ist, große Unternehmen ins Boot zu holen, die dann nach unseren Kriterien kochen. Zum einen erreicht man so ganz praktisch am meisten Emissionsersparnis, weil dort täglich sehr viele Essen zubereitet werden. Zum anderen stellt die Großgastronomie einen guten Multiplikator dar, wenn sie das Konzept und die Idee an jeden einzelnen Gast weiterträgt.
Wir treten gezielt an Unternehmen heran, mittlerweile kommen manche auch von selbst auf uns zu.

AS: Wäre es nicht noch umweltfreundlicher, wenn der KlimaTeller gänzlich vegetarisch/ vegan oder aus regionalen Lebensmitteln wäre?

KT: Am besten für’s Klima ist unumstritten rein pflanzliche Kost, also eine vegane Ernährung. Aspekte wie „regional“ oder „biologisch“ machen tatsächlich aber nur einen Bruchteil der Treibhausgas-Emissionen aus. Der KlimaTeller setzt ganz bewusst nur auf zwei Kriterien, um das Konzept für die Großgastronomie umsetzbar zu machen. Die sind ja mit ganz anderen Herausforderungen konfrontiert als HobbyköchInnen und können ihre Rezepturen aufgrund von Kosten- und Zeitdruck viel weniger flexibel anpassen.

AS: Auf was muss ich denn genau achten, wenn ich zu Hause einen KlimaTeller servieren möchte?

KT: Einfach rotes Fleisch (Schwein, Rind, Lamm Kalb, u.a.) und Milchprodukte mit mehr als 15% Fett absolut weglassen und – voilá -  hat man ein klimatarisches Gericht. Wer ganz genau wissen will, wie die Treibhausgasbilanz des Lieblingsgerichts ausschaut, kann sie mit unserem Emissionsrechner bestimmen. Den gibt’s auf unserer Webseite und bald auch als App.

AS: Gibt es ein Lebensmittel, das ihr aus Klimagründen abschaffen würdet, wenn ihr könntet?

KT: Schwierig. Man kann ja z.B. schlecht sagen, dass man generell Kühe abschaffen würde. Wenn wir global an einen Punkt kommen, an dem es nicht mehr als selbstverständlich hingenommen wird, dass uns immer alles zur Verfügung steht und man lernt, verantwortungsvoll und kritisch an das Thema Konsum heranzugehen, dann wären rigide Verbote hoffentlich sowieso überflüssig.

AS: Wir fragen uns schon die ganze Zeit, habt ihr ein persönliches KlimaTeller-Lieblingsessen?

KT: Das kann man so allgemein gar nicht sagen. Jeder Jeck ist bekanntlich anders. Unsere Partnerbetreuerin isst ausschließlich vegan. Ich liebe Antipasti aus gegrilltem Gemüse oder selbstgemachte Dipps wie Hummus oder Aioli aus weißen Bohnen. Und unser Vereinsvorsitzender würde für Chili sin carne alles stehen und liegen lassen. Mit den unzähligen Dessert-Varianten wollen wir lieber gar nicht anfangen…

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©KlimaTeller

Vielen Dank an Sina für das interessante Interview. Wir sind absolut begeistert von diesem nachhaltigen Konzept und dem Engagement der Menschen hinter KlimaTeller. Weiterhin viel Erfolg!

 

 

Von Kathrin und Elena


Wenn ihr euch Inspiration für klimatarische Rezepte holen oder selber Ideen zum klimaschonenden Kochen teilen wollt, besucht die Rezeptesammlung von KlimaTeller oder schaut auf der Facebook-Seite vorbei.

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Ein besonders schöner KlimaTeller: Flammkuchen mit Räucherlachs, Dickmilch und essbaren Blüten ©Tchibo

Buchtipps zum Thema: 

  • “Umweltfreundlich vegetarisch” von Bettina Goldner (ISBN: 978-3-7750-0561-6)
  • “Klimakochbuch” von der BUND Jugend (ISBN: 978-3-44011-926-6)
  • “Nachhaltig genießen: Rezeptbuch für unsere Zukunft” von Dr. Karl von Koerber und Hubert Hohler (ISBN: 978-3-8304-6053-4)

Video:

Brotliebling im Selbstversuch

Bildschirmfoto 2014-06-17 um 18.04.56…Und los geht’s! Die hübschen Kisten von Brotliebling sind da und wir beide sind bereit für das erste Mal Brotbacken. Wenn man sich das Bio-Brotbackset so anschaut, könnte das eine simple Geschichte werden. Alles dabei: Eine übersichtliche Anleitung, die nötigen Bio-Zutaten (bis auf Wasser, aber das sollte in der Küche ja noch zu finden sein). Selbst das Backpapier – Hier hat einer mitgedacht. Wenn das Brot so gut wird, wie die Verpackung aussieht, dann eignen sich die kleinen Kisten super als Geschenk. Wir probieren uns heute mal am Dinkelbrot mit Aprikosen & Hanfsamen und am Roggenmischbrot mit Haselnüssen.

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Pluspunkt: Alles schon abgewogen und ordentlich verpackt.

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Zuerst die Zutaten mischen.

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Dann Wasser dazu geben.

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Kneten…Kneten…Kneten.

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Gutes braucht Zeit – Genau eine halbe Stunde.

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Formen und ab in den Backofen.

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Fertig. Wir sind entzückt! Unser erstes Bio-Brot ist ganz schön hübsch geworden.

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Die fachmännische Klopfprobe muss natürlich trotzdem sein.

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Fazit: Einfacher kann man Brot nicht backen und der Geschmack ist fantastisch. Ein luftig-lockerer Teig, eine knusprige Kruste und die kleinen Goodies, die das Brot von Brotliebling so besonders machen: Haselnüsse im einen, Aprikosen-Stücke und Hanfsamen im anderen Brot. Die Zubereitung ist dank der Anleitung kinderleicht und wenn erst der würzige Duft von frischem Brot durch die Räume zieht, ist wohl jeder im Brot-Back-Fieber. Wir sind infiziert und möchten am liebsten gleich die nächsten Kisten bestellen – Kein Problem bei der großen Auswahl von Brotliebling. Vielleicht wagen wir uns als nächstes mal an das Ciabatta mit Feigen oder ans Dinkelbrot mit Kürbiskernen. Die Kollegen wird’s freuen!

Von Elena und Kathrin

 

Lieblingsstücke – gemacht, um zu bleiben!

Wir kennen es doch alle: Hier ein nettes Shirt gekauft, da was Kleines für die Küche. Und gleichzeitig sind wir uns der Müllproblematik bewusst und haben jedes Mal eine schlechtes Gewissen, wenn wieder was in der Tonne landet. Doch es geht auch anders! Nämlich mit Herzensprodukten, die wir so sehr mögen, dass sie uns eine kleine Ewigkeit begleiten dürfen und wir sie gar nicht ersetzen möchten. Produkte, die es so kein zweites Mal gibt. Die Charakter haben und eine Geschichte erzählen. Während meines Praktikums bei Avocado Store sind mir genau solche Produkte immer wieder aufgefallen und heute möchte ich sie euch zeigen: Schmuckstücke, die irgendwie besonders sind, das Leben erleichtern und der Umwelt Gutes tun.

Schuh HUNGRY Red-Marine von COMAKE

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Mach deinen Schuh zu deinem Markenzeichen. Und bau ihn dir selbst! Mehr handmade als bei den neuen Schuhen von COMAKE geht kaum. Geliefert wird alles, was du brauchst und du baust sie dir mit wenigen Handgriffen zusammen. So viel Liebe hast du sicher noch in keine deiner Schuhe gesteckt. Wenn irgendwas doch mal kaputt geht, orderst du einfach genau das Teil nach und musst keine ganz neuen Schuhe kaufen. Ressourcenschonung & Individueller Chic – So mag ich das. Einer für lange!

Kochmesser SUPERIOR mit Olivenholz-Griff von NATUREHOME

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Schwing den Kochlöffel. Oder dieses Chefmesser! Damit fühlt man sich nicht nur wie Klein-Jamie-O., man spart sich auch lästige ToGo-Verpackungen, Zusatzstoffe im Essen und eine ganze Menge Geld. Das schöne Messer mit einer geschmiedeten Giesser Klinge und dem edlen Olivenholzgriff macht jeden zum Küchengott und hält sicher ein Leben lang. Übrigens werden beim selber Kochen auch deutlich weniger Lebensmittel weggeworfen.

Crossed Back Dress von Hati-Hati

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Lass die Jeans im Schrank. Und mach deinen Tag glamourös! Dieses edle Kleid von Hati-Hati beweist, dass guter Stil ganz schnell gehen kann und nie aus der Mode kommt. Die Farbe schwarz passt immer, lässt sich super kombinieren und der ausgefallene Schnitt sorgt für die nötige Prise Fashion. Wie alle Stücke von Hati-Hati wird auch dieses Kleid in einem kleinen Familienbetrieb auf Bali gefertigt. Ich finde: Lieber diesen Klassiker im Schrank als fünf verschiedene Kleider, die doch nie angezogen werden.

Leinenhandtuch von tuchmacherin

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Oma macht’s vor, wir machen es nach: Klassisch-edle Heimtextilien, die eine halbe Ewigkeit halten. Die Handtücher von tuchmacherin werden in Deutschland in sozialen Werkstätten von Hand und aus Leinen gewebt. Die Leinen-Pflanze Flachs ist sehr robust, so dass beim Anbau keine Pestizide & Co. eingesetzt werden müssen. Außerdem halten Textilien aus Leinen besonders lange. Und am puristisch-klaren Design von tuchmacherin sehen wir uns nie satt. Mut zur Tradition!

Coffee To Stay Becher von Van Dyck

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Triff dich mal wieder mit Freunden zum Kaffee! Und zwar bei dir. Wer mag schon Pappbecher- und Holzstäbchen-Aroma? Aus diesem edel-puristischen Porzellanbecher von Van Dyck trinkt es sich zuhause und unterwegs besonders stilvoll. Dabei kannst du dir einen viel besseren Kaffee gönnen, in Fairtrade- und Bio-Qualität, und bezahlst immer noch weniger. Außerdem sparst du jede Menge Müll. Wenn dich dieser Becher nicht motiviert, dann weiß ich auch nicht weiter.

Reise-Hängematte Sunset von MoreThanHip

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Schaff dir eine Hängematte an. Und lass Plastik-Stühle & Co. links liegen. Denn nichts ist entspannender als sein eigenes Bett zwischen Palmen, Orangenbäumen oder ganz einfach im Park ums Eck zu spannen. Drei Handgriffe und deine kleine Ruheoase hängt. Eine gute Hängematte hält viele Sommer lang und lässt Kunststoff-Liegen ganz schön blass aussehen. Dieses Modell begleitet dich auf deinen Reisen und kann dafür extra klein zusammen gefaltet werden.

Von Kathrin

 

 

Steine für einen guten Zweck – das Dorf Gando braucht Eure Hilfe!

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Stein für Stein zum Atelier

In Kooperation mit Architekt Francis Kéré unterstützt der Avocado Store eine Spenden- aktion für den Bau eines Gemeinschaftszentrums in Burkina Faso. Ihr könnt mitmachen und symbolische Steine für Gando bei Avocadostore.de erwerben.
Worum geht es bei dem Projekt? Architekt Francis Kéré stammt aus dem Dorf Gando in Burkina Faso. Als Sohn des Häuptlings hatte er das Privileg, eine Schule besuchen zu dürfen. Einer musste seinem Vater schließlich einmal Briefe vorlesen können. Viel Zeit für diese Aufgabe blieb ihm allerdings nicht. Schon mit sieben Jahren verließ er seine Heimat und landete 1995 zum Architekturstudium in Berlin. Heute gehört Francis Kéré zu den größten Vertretern der sogenannten Afritecture – der modernen afrikanischen Architektur.

Ein Traum wird Wirklichkeit – das Operndorf für Afrika

Kérés Herzensangelegenheit, Bildung als unabdingbares Element in das Dorfleben Gandos zu integrieren, weitete sich schnell auf andere Orte aus. Bauten, Ausstellungen, Projekte – von Gando über Mannheim und London, dann wieder zurück nach Burkina Faso. Die Kooperationsanfragen häuften sich. Auch dem Künstler und Film- und Theaterregisseur Christoph Schlingensief gelang es so, Francis Kéré für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Der Mitgestaltung an einer kulturellen Begegnungs- und Experimentierstätte – eines Zukunftsreservoirs – konnte Kéré einfach nicht widerstehen. Gemeinsam initiierten sie den Bau des populären Operndorfes in Laongo, unweit der Hauptstadt Ouagadougou. Kurz vor dessen Tod verwirklichten sie so Schlingensiefs langersehnten Traum.

Gando – ein Dorf im Aufbruch

In Gando wird auch heute noch fleißig gebaut. Kéré, der seine Heimat bereits als kleiner Junge verlassen musste, wollte den Kindern Gandos eine andere Perspektive bieten. In Zusammenarbeit mit der eigens gegründeten Organisation Schulbausteine für Gando e.V. entstand so eine Schule direkt im Dorf.
Aus der Schule wurden mehrere Gebäude, aus dem Projekt wurde ein Großprojekt. Heute stehen dort eine Werkstatt, ein Frauenzentrum, ein Schulgarten und eine Bibliothek. Durch die intensive Beteiligung der Dorfgemeinschaft und den Beitrag Francis Kérés kreativer Ideen reiht sich in Gando inzwischen eine Architekturinnovation an die andere. Jedes Gebäude wurde unter kleinstmöglichem Energieverbrauch und unter Verwendung lokaler Materialen gebaut.
Das Projekt Atelier soll die Umgestaltung des Dorfes nun abrunden. Es wurde im November 2013 gestartet und wird eines Tages als kreatives Gemeinschaftszentrum für den internationalen Austausch, als Materiallager, sowie als Unterkunft für Arbeiter und Gäste dienen.

Hier findet ihr einen kleinen Beitrag Kérés zum Atelier und dessen Umsetzung:

Mini-Bausteine für das Gemeinschaftszentrum – Nun seid ihr gefragt!

Um das Atelier fertigstellen zu können fehlt es noch an einigen Münzen und Scheinen. Geplant hierfür ist eine Spendengala am 20. Juni in Berlin. Höhepunkt der Gala wird der gemeinsame Bau eines Modellateliers sein. Mini-Bausteine als Beitrag zum symbolischen Bau, vor allem jedoch zur Unterstützung des realen Projektes in Gando könnt Ihr ab sofort im Avocado Store  erwerben. Auf Unterstützer mit einem Spendenbeitrag von 500 Euro wartet die Teilnahme bei der Spendengala. Bei einem Beitrag im Wert von 100 Bausteinen seid Ihr von Kéré  zu einer persönlichen Stadtführung durch das schöne Berlin eingeladen. Lasst Euch diese einzigartige Möglichkeit nicht entgehen! Seid dabei, kauft Steine!

Spenden für den Fertigbau des Ateliers könnt Ihr hier.

Ein Schrecken ohne Ende? Was unser Elektroschrott so alles anrichtet!

Jedes Jahr ein neues Smartphone? Wir machen es möglich! Ein verlockendes Angebot, oder? – Auf Werbebannern wie diese treffe ich hin und wieder einmal.

Das neueste Smartphone, der noch leichtere Laptop, das noch ausgefeiltere Tablet, und immer so weiter – Ich könnte unbegrenzt fortfahren. Jedes Gerät muss heute immer besser, schicker und vor allem NEUER sein. Das ist die Devise.

Aber was passiert dann eigentlich mit den ausrangierten Geräten? Klar, die werden zu Hause erstmal im hintersten Bereich der Krimskrams-Schublade verstaut. Wer weiß, vielleicht brauche ich das Ding ja noch mal. Mein neues Smartphone wird es eh nicht länger als 1 oder 2 Jahre machen. Naja, Hauptsache es ist erstmal weg.

AnnaGanz ehrlich, wo landet das aussortierte Gerät? – Bei mir – einige gefühlte und manchmal auch leider reale Jahre später – im Elektroschrott. Und das ist erst der Beginn einer langen Reise, die all unsere elektronischen Geräte beginnen, nachdem wir sie dann endgültig wegwerfen.

E-Waste – Was war das jetzt noch mal?

TV, Computer, Mobiltelefon, Waschmaschine, Toaster, Fön – alle Produkte fallen unter den Begriff E-Waste, sobald sie dem Müllkreislauf zugeführt werden können oder bereits wurden. Jedes noch so kleine elektronische Gerät wird folglich früher oder später als E-Waste auf irgendeiner Schrotthalde landen.

Laut der StEP- Initiative (Solving the E-Waste Problem) produziert die weltweite Bevölkerung im Jahr ca. 40 Millionen Tonnen E-Waste. Im Durchschnitt macht das etwa 6 Kilogramm Elektroschrott pro Person!

E-Waste auf Abwegen – Wo unser Elektroschrott landet und was damit passiert

Vor allem in Ghana, aber auch in Nigeria, Pakistan, Indien und China landen unsere ausrangierten Teile. Dort verursachen sie riesige Müllhalden, die nicht nur unschön aussehen , sondern einen giftigen Cocktail aus Chemikalien wie Cadmium, PVC, Blei, PCB uvm bereithalten, die Nervensystem und Gehirn schädigenden [1]. Da unsere vermeintlich alten Smartphones und Computer aber auch aus edlen Rohstoffen wie Kupfer, Silber, Gold und Palladium bestehen, werden sie dort von Menschen, oft Kinder und Jugendliche, in ihre einzelnen Teile zerlegt. Dabei kommen die Menschen nicht nur mit den krebserregenden Stoffen in Berührung und atmen diese ein, die toxischen Stoffe gelangen außerdem in unsere Umwelt und verursachen immense Schäden in der Tier- und Pflanzenwelt, an Land und in Gewässern.

Eine Infographik verschafft Euch noch einmal einen Überblick zu allen Daten und Fakten der E-Waste Problematik.

Wege aus dem Desaster – Was wird getan?

Es gibt mittlerweile viele Menschen, die sich mit dem Thema E-Waste auseinandersetzen und nach Lösungen für die Probleme suchen. Die StEP- Initiative setzt beispielsweise auf die drei folgenden Konzepte:

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Seit kurzem kann man beim Großkonzern Apple beobachten, dass dieser mehr und mehr auf Recycling setzt und gebrauchte iPhones und Co. mit dem Versprechen annimmt, diese verantwortungsbewusst zu entsorgen und in den Recycling Prozess zu führen [2].

Außerdem sehr interessant ist das Cradle-to-Cradle Konzept. Einem verwendeten Material wird hier, nachdem es in einem Produkt ausgedient hat, ein neuer Zweck zugesprochen. In einer Welt aus Cradle-to-Cradle Produkten gäbe es somit keinen Müll mehr. Aus einer Kaffeemaschine wird Spielzeug und aus dem Spielzeug werden Teile eines Staubsaugers. Spannend, für mich jedoch noch etwas abstrakt in der Umsetzung.

How to – Was ich gegen die Berge an E-Waste tun kann.

Als Konsument stehen mir bereits diverse Möglichkeiten offen, die Müllberge elektronischer Geräte anzugehen oder zumindest zu ihrer Reduzierung beizutragen. Hier einige wertvolle Tipps:

  1. Haltbare Produkte kaufen, sich also vor einem Kauf gründlicher über die Lebensdauer informieren und eine Kaufentscheidung nicht ausschließlich von Preis, Funktion und Aussehen abhängig machen.
  2. Bei der Nutzung von Geräten auf einen besseren Umgang achten.
  3. Bei Mängeln zunächst nach Reparaturmöglichkeiten erkundigen und diese wahrnehmen, anstatt das Gerät gleich zu entsorgen.
  4. Ausrangierte Geräte an Initiativen oder Werkstätte spenden, anstatt sie gleich zu wegzuwerfen.

Klingt eigentlich gar nicht so schwer, oder? Um wirklich etwas gegen die Probleme zu tun ist es wichtig, sich nicht nur auf die Wissenschaft und politische Entscheidungen zu verlassen. Jeder sollte sich mit dem Thema auseinandersetzen und sich vor Augen führen, welche Auswirkungen Elektroschrott auf sich, seine Mitmenschen und die Natur hat.

Die Recherche zu diesem Blog hat mich auf jeden Fall wachgerüttelt und überzeugt: Auf geht’s! Reduce, recycle, repair and care for your e-Stuff!

Ebenfalls interessant – Tipps zur generellen Reduktion von Müll gibt es hier.

Quellen:

[1] http://www.step-initiative.org/index.php/Initiative_WhatIsEwaste.html
 http://www.zeit.de/2013/52/ghana-elektroschrott

 

Anna

Mein kleiner Pilzgarten. Austernzucht im Selbstversuch.

Vor mir steht ein kleiner grüner Karton. Aus diesem Karton sollen sie bald wachsen, die Austernpilze von Chido’s Mushrooms. Dazu gibt es eine Anleitung, und Tipps und Tricks für die häusliche Zucht. Doch bevor es losgeht, noch ein paar Worte zu der Idee hinter den wunderlichen kleinen Pilzkartons.

 

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Chido’s Mushrooms: Wer steckt hinter den Pilzgärten?

Chi bedeutet Erde.
Do ist der Pfad oder die Lehre.
Chido steht also für die vielfältigen Lehren, die wir aus der Natur ziehen.

In einem Interview erzählte mir Lea vom Chido’s Mushrooms-Team ein wenig mehr zu den Hintergründen der kleinen Pilzgärten und den Menschen hinter der Pilzzucht-Idee.

Lea: Wir sind ein junges Start-Up Unternehmen mit derzeit 9 Mitarbeitern.Seit 2010 entsorgen wir täglich den Kaffeesatz verschiedener Berliner Cafés mit Lastenrädern und nutzen diesen organischen Abfall in unserer Pilzzucht zur Herstellung von gesunden und proteinreichen Edelpilzen in einem Keller.

Unsere Pilze mögen Holz sehr gerne als Grundsubstrat. Der gesammelte Kaffeesatz stammt von Bohnen des Kaffeebaums, dieses Hartholz ist also zur Pilzzucht sehr gut geeignet.

Ganz nach dem Prinzip „jeder Abfall ist eine neue Ressource“, hat das Chido-Team den aus unserem Kaffeekonsum tonnenweise entstehenden Abfällen, mit seiner Idee einen wunderbaren Nutzen zugeteilt.Chido1

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Gärtnern in kleinem Stil @Avocado Store

Auf geht es! Natürlich strikt nach Anleitung und mit großer Sorgfalt präpariere ich den Karton für seine Zeit beim Avocado Store. Seinen Platz soll er im Treppenhaus finden. Dort ist es kühl, angenehm hell und gut belüftet. Nun dürft ihr Pilze mit dem Wachsen beginnen! Von Lea habe ich im übrigen erfahren, dass sich die Seitlinge für die Zucht im berlinerischen Keller am besten eignen. Mal schauen, wie wohl sie sich bei uns in der Hansestadt fühlen werden.

Ab jetzt heißt es: drei mal täglich befeuchten. Warten. Drei mal befeuchten. Warten. Befeuchten. Warten…*

… Zwei Wochen später: Es tut sich was! Kleine weiße Körperchen sprießen aus dem Boden.

… Weitere vier Tage später: Richtige Pilze sind erkennbar! Nun wachsen und wachsen sie.

… Weitere sechs Tage später: Erntetag. Heute wird gekocht!

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Pilze, Pasta und Parmesan.

Beim Avocado-Store-Mittagessen geht es heute italienisch zu. Auf den Tisch kommt ein leckeres Pasta Gericht mit Salbei, Parmesan und Pilzen aus eigener Zucht. Da die Pilzmengen für das ganze Team nicht reichen, fügen wir ein paar gekaufte Champignons hinzu. Trotz dieses kleinen Mankos sind wir natürlich riesig stolz und freuen uns über das Ergebnis!

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Die Pilze aus dem kleinen Garten: mein Fazit.

Mein Versuch als Züchterin eigener Austernpilze: Geglückt!

Das geschmackliche Ergebnis: Super! Sehr lecker!

Das Warten und die über Phasen intensive Betreuung meines kleinen Chido Gartens haben sich gelohnt. Es war spannend und hat Spaß gemacht, den Austernpilzen beim Wachsen zuzusehen.

Eine tolle Idee liebes Chido-Team und vielen Dank an Lea für das nette Interview!

Anna

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* Ein kleiner Tipp von uns: Wer es nicht schafft, die Pilze täglich dreimal zu besprühen, kann sie in einer Schale mit Wasser wachsen lassen. Dort fühlen sie auch sehr wohl. Boden der Schale mit kaltem Wasser bedecken und dieses ab und an wechseln.